
Heut ist der erste April. Kein Grund zum krampfhaften Scherz- und Schabernacktum. Aber ein Grund sich der rasenden Zeit bewusst zu werden. Nur noch wenige Tage Schulzeit. Innerhalb der nächsten Wochen ist mein alltäglicher Lebensrhythmus voüber. Zeit mal was zu lesen… Also nicht, dass ich grad nicht genug zu lesen hätte… Lernen ist eigentlich lesen, aber nie das, was man gern lesen möchte.
Doch für ein kleines Buch nehm ich mir trotzdem die Zeit: Zwiegespräche mit Gott. Ein kleiner Auszug (A = Ahne, Protagonist / G = Gott):
A: Ach, ick wollt noch ma inne Bibliothek. Wat ausleihen. Ein Buch.
G: Die Bibel? Kannste ooch von mir haben.
A: Nicht die Bibel. ‘n anderet Buch. Wat üba Vögel.
G: Vögel? Moment, ick gloobe, inne Bibel kommt ooch ‘n Vogel drin vor. Sollick ma kucken?
A: Nee, lass ma Gott. Ick brauch wat Aktuelleret, mit Fotos, wenn möglich Farbfotos.
Ich liebe die Dialoge. Noch schöner sind sie vom Audiosilberling gesprochen.


Wundervoll subtil und echt Berliner Schnauze!
Und schwarz auf weiß – das freiwillige Lesen der Massen ist die Revolution daran…