
Colombo. 8:30 Uhr. Blick von meiner Terasse in den Garten. Irgendwie grandios.
Kochen ist herrlich. Vor allem, wenn man die Ruhe und Zeit dazu hat. Ich hatte dies während des vergangenen Semester schon fast vollständig verdrängt. Nun hier in Colombo erlebe ich quasi ein Revival meiner Kochlust. Daher gab es heute Zwiebelyufka.

Yufka ist eine Art Brotfladen. Manche mögen es vom Döner kennen. In Freiburg nennt man das direkt Yufka, in Berlin Dürüm Döner. Bei beiden geht’s jedoch um den Brotfladen außen rum. Hergestellt wird das ganze aus Mehl, Wasser und Salz und ein wenig Hefe. Ist der Teig fertig zusammengemischt kann man allerlei Sachen hineingeben – ich habe mich für angebratene Zwiebeln entschieden. Aber auch Speck oder anderes ist sicherlich sehr lecker. In der Pfanne wird der Fladen dann gut ausgebacken. Auf dem Gasherd hier macht das gleich doppelt so viel Spaß. Und dann ab auf den Teller und noch warm genießen. Man könnte auch noch ein wenig Käse oder Schnittlauch dazupacken. Zu trinken gab es schön kühlendes Wasser – hier allerdings lieber das aus der Flasche, statt aus dem Wasserhahn.

Ich bin da. Nach knapp 24 Stunden Reise habe ich es geschafft gegen 15 Uhr Ortszeit in meiner Bleibe in Colombo anzukommen. Colombo 7, Barnes Place. Eine wundervolle 2-Zimmer-Wohnung mit Küchenzeile und Bad soll zumindest für den ersten Monat mich beherbergen. Ich habe ein paar Fotos gemacht – allerdings ist es jetzt (20:12) hier schon so dunkel, dass ich bei Tageslicht wohl weitere machen werde. Dann auch mit dem Blick in einen wunderschönen grünen Garten. Bisher habe ich mich gut eingerichtet, Internet gefunden und ein wenig zu Essen eingekauft. Das Geld hier kann allerdings nicht echt sein. Zumindest die Münzen nicht – das ist doch nur Spielgeld. Und bei einem Wechselkurs von 1 Euro zu 154 Sri Lanka Rupies fühlt man sich auch mit 40 Euro in der Tasche wie ein verdammter Millionär bei all den Scheinen. Morgen geht dann der erste Tag im Praktikum los. Wir haben hier Regenzeit und grad geht das Gewitter los. Ich zieh vorsichtshalber mal lieber den Stecker und leg mich ins Bett. Mit einem Buch. Keins für die Uni – hach, ist das schön. (weiterlesen …)
Das myp MAGAZINE hat einen Imagefilm. Und nicht nur, weil ich selber in der letzten Ausgabe vertreten bin, möchte ich euch dieses Werk präsentieren: Es ist einfach schön. Lesen solltet ihr das Magazin natürlich auch – meinen Artikel könnte ihr zur Not auch auslassen.
Es war Ostern, ich war in Freiburg. Mal wieder. Zu Besuch bei amerikanischen Freunden (Rena und George) – mit denen ich ja schon einiges an Liedern aufgenommen habe. So auch diesmal. Neben einem Song von Kate Rusby auch das allererste deutsche Lied aus Renas Stimmbändern.

Die Ärzte – Nur einen Kuss
Rena – Gesang / Nico – Gitarren, Bass, Backvocals / George – Backvocals
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Kate Rusby – You belong to me:
Rena – Gesang / Nico – Gitarren
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Ich wurde vor ziemlich genau einem Monat von Jonas angeschrieben. Jonas macht ein schickes Magazin – myp MAGAZINE. Er fragte mich, ob ich für die kommende zweite Ausgabe einen Beitrag schreiben würde. Über mich und einen mir besondern Ort. Das habe ich dann auch gemacht. Über die Bühne, Freiburg und den Bodensee. Seit heute ist die Ausgabe online und mein Beitrag neben 16 anderen wundervollen Menschen und deren Lokalitäten mit dabei.



Ein relativ simples Cover. Entstanden zwischen Bodensee und Freiburg. Long-Distance-Recording mittels Dropbox.
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Und so erscheint das nichts so bleibt, wie es ist, fast schon, wie gewohnt.”

Brücken sind ja erstmal nie verkehrt, dachten wir uns. Und deshalb wollen wir in den nächsten beiden Semestern eine schaffen: zwischen Studierenden und den Kulturinstitutionen hier am See. Denn auf der einen Seite werden Studenten unter den Besuchern vermisst, auf der anderen vermisst man gute Kulturangebote. Wir glauben: Beides ist da. Man muss es nur zusammenbringen. Ob das klappt, ist fraglich. Wie, werden wir noch bis Mai erforschen. Ab September geht es dann an die Lösung. Und 2012 blicken wir zurück und fragen uns, ob es überhaupt eine war.
Konkret geht es dabei um das Projektmodul meines Studiengangs der Kommunikations- und Kulturwissenschaften, dass es im Laufe des 3. und 4. Semesters zu meistern gilt. Zusammen mit fünf bezaubernden Kommilitonen habe ich mir vorgenommen, mich der Kulturlandschaft Bodensee und dem Kulturverhalten der Studierenden zu widmen. Aufbauend auf die Ergebnisse einer grundlegenden Forschungsphase werden wir versuchen, Studierende und Kulturschaffende zusammenzubringen. Distanzen und Lücken zu überbrücken.

persönliches
- Expansion jenseits des HaupstadtCampus - ZU bald auch in Asien? #unigefl ¼ster · vor 9 Stunden
- img {Â box-shadow: 0 0 8px #666 } · vor 5 Tagen
- Daheim bin ich längst nicht mehr an einem einzelnen Ort, sondern auf all den Wegen und Momenten zwischen ihnen. - http://t.co/zFmyqyU6 · vor 2 Wochen
sammelorte
finden
drüben
- a rock chick at the office caught in real life.
- Auf Abwegen. von Jenny Reusse
- Girl Who Plays With Food von Claire Danielson
- hurra! von Eva Schulz
- Sweet Carolyne von Carolyne Augsburger
- the time is always now von Hannah Bahl
- viennesque. Eindrücke zweier Studentinnen.
letzte kommentare
- Rena: Erstmal – um dieses Artikel zu lesen hat mich fast 20 Minuten gedauert! Danke für die...
- SofÃa Martinelli: hahahahaah good one Nicoooo!!!! i really liked it by the way, looks like...
- Tilman Strutz: Willkommen in der Postmoderne… ;)
- hannah: Hey Nico iSchade, dass wir uns nicht mehr gesehen haben. Ich wünsche dir jede Menge Spass...
- Sascia Bailerosa: in welchem Zimmer wohnst du und mit wem? und sind die Decken etc,. bei dir...









