Das Jahr 2010 ist da. Zumindest wird es dann da sein. Nachdem alle ihren Kater ausgeschlafen haben, gilt es dem Ernst des Lebens ins Auge zu blicken oder ihn geschickt zu ignorieren. Lyrisch wird mit akustischer Gitarre, dem ein oder anderen Stimmchen, Kind und Kegel auf Vergangenes geschaut und Zukunftsvisionen in Utopien gesponnen. Eintritt: ist gewährt und ganz wegezollfrei. Getränke gibt es vor Ort zu handelsüblichen Preisen. Und kommen darf jeder, der sich nach der Silvesternacht noch danach fühlt.

PS: Mitwirkung ist durchaus erwünscht. Nasenflöten und Mundtrommeln mit professioneller Ausbildung bekommen einen Kinderpunsch gratis!

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Sei Berlin
vom 30.07.2009

Der erste Song für das neue Album ist auch schon aufgenommen. Ein alter Bekannter. Mit einem etwas neuen Namen und anderen Strophen. Feinabmischungen werden noch folgen, aber rein textlich is das wohl die Endversion. Ich hoffe euch gefällt diese neue Version. Und ihr dürft selber überlegen, ob das pro oder contra Berlin ist ;)

Eingepackt – nun geht es los auf unsre eigene Reise.
Wir entdecken die Enden Berlins – zwischen Wäldern und Kornfeldkreisen.
Weg von all den Touristen hier, die unser Stadtbild zu sehr prägen.
Sieh nur eine Demo dort, an der Spree – wir sind dagegen!

Die ganze Stadt schaut auf Berlin
vom Kudam bis unter die Tauenziehn.
Sei King, sei Queen,
komm sei Berlin:
meine Ode an Berlin

Wir durchstreifen die Nächte – bis ins Morgenrot,
wir feiern unsere Feste unter Brücken, auf den Dächern so hoch.
Und überall wo wir hinkomm, fragen wir uns wieder:
Lebt man Berlin nun alternativ oder ist das schon zu bieder?

[...]

Sei Feuer, sei Flame, sei Berlin!
Sei Stil, sei Ikone, sei Berlin!
Sei erühmt, sei berüchtigt, sei Berlin!
Sei laut, sei stark, sei Berlin!
Sei frech, sei Schnauze, sei Berlin!
Sei Tradition, sei Inspiration, komm sei Berlin!
Meine Ode an Berlin!

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Adios, mon amigo!
vom 10.03.2009

Ein seltener Moment. Es gibt eine Stimmaufnahme mal wieder. Am Freitag zieht es mich zuück nach Berlin. Über das Wollen und Nichtwollen lässt sich nicht diskutieren. Es ist beides dabei. Ein Lied zum Abschied und im besten Gedenken an diese Zeit. Dieses Leben – mal ganz unvorbereitet und spontan.

Das letzte Hemd in den Koffer gelegt.
Das letzte Buch verstaut.
Ein letzter Blick ins Zimmer zuück
ist alles so vertraut.

Die Flaschen auf den Tischen,
das Klopfen in der Nacht
So viele sind gewichen,
Erinnerung erwacht.

Adios, mon amigo.
Sagt “Goodbye”, mes amis.
Wann werden wir uns wieder
einmal in die Augen sehn?

Nun die ziehn die letzten Häuser vorbei.
Freiburg, adieu!
In Berlin fühlt man sich so frei,
doch was ist, wenn mans gar nicht will?

Adios, mon amigo.
Sagt “Goodbye”, mes amis.
Wann werden wir uns wieder
einmal in die Augen sehn? (2x)

Goodbye, mon amigo.
Sag “Adios”, mein guter Freund!
Wann werden wir uns wieder
unterm Sonnenhimmel bräunen?

Adios, mon amigo.
Mes amis, macht’s gut, bis dann!
Im Leben gibt es hier und jetzt. Im Leben gibt es immer.
Im Leben gibt es dann und wann.

Adios, mon amigo.
Sagt “Goodbye”, mes amis.
Wann werden wir uns wieder
bald in die Augen sehn?

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Ein letzter Monat im Goethe-Institut Freiburg. Deshalb heute mal ein multimedialer Beitrag in dieser Kategorie, ein Ausschnitt aus dem Konzert des Instituts im Januar. Ein merkwürdiger Titel ist es. Den zu erklären sei hier unangebracht. Mit dabei: Tille, Karsten, George und – nicht in diesem Videoausschnitt drin – Rena. Es ist angerichtet!

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Der Job färbt ab. Mich zieht es immer mehr hinaus. In die weite Welt. Kein genaues Ziel. Eher eine Sehnsucht nach dem Unbekanntem. Dem Neuen. Eine kleine Planungsnotiz für mich. Öffentlich. Zum Mitlesen.

März/April: Sprachkurse. Intensiv. Je zwei Wochen. Bezahlt von Vater Staat. Wien. Schwester besuchen. Leben zwischen Freiburg und Berlin. | April/Mai: Südafrika. Johannesburg. Pretoria. Kapstadt. Vielleicht ist ja noch jemand da. | Ende Mai: Kirchentag. Bremen. Schlaflos. | Juni/Juli: Bewerbungen. Fürs Studium. Sicher auch Tests an Unis. | August: USA. Mit Ramona. Von San Francisco nach New York. Dann Boston. Drei bis vier Wochen. Visum fehlt noch. Gebucht wird im Januar. | September: Wohnung suchen. Irgendwo. Günstig. WG. Lebendig. Dublin. Mit einigen Lieben. Heimat sehen und genießen. | Oktober: Studium fängt an. Geplant – Freude über richtige Wahl. | Zukunft: Praktika im Ausland. Semesterferien heißt arbeiten. Geld. Im Ausland.

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Momente im Nichts
vom 16.11.2008

Ebend bin ich noch eingeschlafen. Um dann am Montag zu erwachen. Und doch ist schon wieder Sonntag. Zeit für ein Lied. Erneut ein älteres. Mir aber eines der wichtigsten. Wenn nicht sogar das eine. Drum will ich euch teilhaben lassen. Zudem Güße in die fernen Weiten der Welt. Und besonders an eine.

Aufgewacht in den Straßen dieser Welt
ohne zu wissen, was uns eigentlich hier hält.
Zwei Krieger im Licht zwischen Zeit und Raum.
Momente im Nichts nur um dir zu vertraun.

Und wir baun uns ein Schloss aus Zärtlichkeit,
egal obs der Rest da draußen begreift.
Wir spielen, wir tanzen, wir lachen und wir singen
in den Feldern unterm Licht am Himmel.

Und wir düsen von hier davon
über siebentausend Meilen bis zum Horizont.
Und wir fliegen durch die Nacht
bis ins Morgengrauen eines schönen, neuen Tags.

Am Abgrund so nah, an der Trauer vorbei
in Richtung Sonne – ich und du, denn wir zwei
schweben durch die Gärten, wir schweben durch das Leben,
wir fallen von den Klippen in Richtung Eden.

[...]

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Sunny Days Arrive
vom 19.10.2008

Endlich! Nach gefühlten Jahrzehnten schaffe ich es endlich wieder mein Sonntagsversprechen einzulösen. Mal sehn, ob ich die Versäumten nachholen kann. Dürfte dauern. Heute jedoch ein Duett mit einer Freundin von hier: Nelly. Und auch gleich mehrsprachig. Fein, wa? Freu mich auch!

Manchmal geh ich meine Wege, in dem Leben wat ick lebe
und doch läuft es nicht so, wie ich’s will, wie es soll
Manchmal gibt es dann doch Mauern, manchmal Wut, manchmal Trauer
und dann sehn ich mich nach dir – wo bist du, wenn nicht hier?

Oh sometimes I wonder why, why when I look up at the sky
Why it seems so very near, but yet my future I still fear.
People say reach for the stars, but as I see them so unclearly
I’m content to stay more grounded and pass time without this feeling

Sunny days arrive
we’re lying under a bright sky
Well sunny days arrive
and I’m still here

As my life moves on this side, I have discovered what’s to hide
that we often take for granted that we’re seldom not left stranded
by the people who we know, through whom our friendships really show
who can stay there til the end, you’ll find is one of your true friends

Wenn die Liebe dann verklingt, das Leben nur noch leise singt
und das Herz wird dir so schwer, trägst’s mit dir, fühlst dich leer
Liegst im Bett auf dieser Matte, jagst doch immernoch den Schatten
deiner selbst, deiner hier – wo bist du, wo sind wir?

Sunny days arrive
we’re lying under a bright sky
Well sunny days arrive
and I’m still here

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Schrank zu, Nico weg
vom 27.07.2008

Danke allen für den wundervollen Abend gestern. Das Gehen fällt zwar nicht leichter, aber es gibt einen Abend mehr, an den es sich lohnt zu erinnern. Allen, die ich in den nächsten Tagen nicht doch so nochmal irgendwo sehe: Passt auf euch auf, stellt nichts Dummes an und bleibt froh und törricht!

weiter geht's immer