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	<title>ohnehin.com &#187; fragwürdig</title>
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	<description>das leben leben - es ist ein wunderschöner sommertag!</description>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 21:14:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In stillem Gedenken an Alfred Sauter, der viel zu früh von uns genommen wurde. Mein Beileid an seine Familie und die vielen Freunde. Ruhe in Frieden, mein Freund.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>In stillem Gedenken an Alfred Sauter, der viel zu früh von uns genommen wurde. Mein Beileid an seine Familie und die vielen Freunde. Ruhe in Frieden, mein Freund.</p>
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		<title>Gute Vorsätze. Ausgabe 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 16:17:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich möchte mir ein paar gute Vorsätze für das Jahr 2010 vornehmen. Bloß so richtig weiß ich nicht, was es dieses Jahr sein soll. Deshalb würde ich euch um Vorschläge bitten. Denkt euch etwas nettes aus, dass ich in den kommenden 365 Tagen bewältigen muss. Oder brechen und verdrängen.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich möchte mir ein paar gute Vorsätze für das Jahr 2010 vornehmen. Bloß so richtig weiß ich nicht, was es dieses Jahr sein soll. Deshalb würde ich euch um Vorschläge bitten. Denkt euch etwas nettes aus, dass ich in den kommenden 365 Tagen bewältigen muss. Oder brechen und verdrängen.</strong></p>
<p><img src="http://www.ohnehin.com/wp-content/uploads/2009/12/SoLa_662.jpg" alt="" title="SoLa_662" width="470" height="215" class="alignnone size-full wp-image-1541" /></p>
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		<title>Das Leben als Planspiel</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 20:25:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
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		<category><![CDATA[Leben]]></category>
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		<description><![CDATA[
Ich bin es leid. Ständig zu hören, dass man sich orientieren müsse. Dass man überlegen müsse, wie alles so weitergehen soll. Wegen der Zukunft, vor allem der eigenen. Man müsse das richtige studieren, zur rechten Zeit, um später einen Beruf zu ergattern. Man müsse planen. Man könne nicht einfach nicht planen. Ich müsse vernünftig sein. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.ohnehin.com/wp-content/uploads/2009/12/CIMG4717.jpg" alt="" title="CIMG4717" width="470" height="161" class="alignnone size-full wp-image-1431" /></p>
<p><strong>Ich bin es leid. Ständig zu hören, dass man sich orientieren müsse. Dass man überlegen müsse, wie alles so weitergehen soll. Wegen der Zukunft, vor allem der eigenen. Man müsse das richtige studieren, zur rechten Zeit, um später einen Beruf zu ergattern. Man müsse planen. Man könne nicht einfach nicht planen. Ich müsse vernünftig sein. Ein Pamphlet.</strong></p>
<p>Zurück in den Frühling 2008. Nach mehr als einer Dekade in der Schulzeit war ich endlich dort angekommen, wo ich ankommen sollte: beim Abitur. Mittendrin. Die Zeit, in der man all die schulische Bildungsarbeit (ja, lassen wir es uns einfach mal Arbeit nennen) seines Lebens veredeln, ja quasi mit Gold überziehen sollte. Zuvor, vor allem in den letzten beiden Jahren wurde <del datetime="2009-12-03T19:11:01+00:00">monatlich, wenn nicht sogar</del> wöchentlich ein Schauerbild in unsere Köpfe gemeißelt: <em>&#8220;Rechnet euch doch mal aus, wie viele alte Rentner ihr später mit eurem Job mitfinanzieren müsst. Und dann auch noch eure Familie. Mindesten 2,7 Kinder müsst ihr auch kriegen und versorgen, damit die Zukunft besser wird.&#8221;</em> Da ist ja was dran. Vielmehr: Es stimmt. <u>ABER:</u> Ich will das nicht mehr hören! Es mag ja sein, dass meine Generation all das retten muss, sich diese Last auf die Schultern legen lassen muss. Doch gerade weil ich es schaffen soll, kann ich dieses Gerede nicht mehr hören ohne dadurch an Zuversicht zu verlieren. Ich habe selber nicht viele Schülergenerationen miterlebt. Genau genommen nur eine, meine. Doch glaube ich nicht, dass es vor einigen Jahren üblich war mit 16 Jahren sich unsicher und voller Zweifel den Kopf über die eigene Zukunft zu zerbrechen. Das sollte nicht sein. Und das ist auch völliger Mist.</p>
<p>Ich habe dann nicht sofort mit dem Studieren begonnen. Ja, tragisch &#8211; ich weiß. Aber ich hatte eine <del datetime="2009-12-03T19:11:01+00:00">Begründung</del> Ausrede: Der Staat verpflichtete mich. In Wirklichkeit freute ich mich natürlich Zivi zu werden, hatte ich ja eh vor ein Jahr mich etwas anderem zu widmen. Nicht, weil ich raus aus der Bildungswelt wollte, sondern weil ich daran glaubte, dass so etwas die eigene Persönlichkeit prägt. Das hat es, das weiß ich.</p>
<p>Mein Zivildienst war im Frühling 2009 zu Ende. Mit dem Plan im Oktober mit dem Studium anzufangen zog ich noch einmal raus in die weite Welt: Ich durchquerte Südafrika und die Vereinigten Staaten. Nicht weil sich solch Auslandsaufenthalte im Lebenslauf gut machen könnten, sondern weil ich für mich diese Erfahrungen erleben wollte. Dann ergab sich die Zusage der Zeppelin Universität aus Friedrichshafen. Und damit die Frage, ob ich bereit bin mich für meine eigene Bildung hoch zu verschulden. Für einen Abschluss, zu dem mir auch hier in Berlin, Mannheim oder Hannover der Weg offen stand, und dies sicher nicht schlechter. Bachelor of Arts.<br />
Und trotzdem habe ich mich entschieden ab Januar (ja, erst ab Januar &#8211; eine weitere lustige Wendung in der Geschichte, die mir dann allerdings ein wunderbares Praktikum am Theater ermöglichte, was ich weiterhin nicht bereue &#8211; wegen Persönlichkeit, ihr wisst schon)&#8230; ab Januar also den Schuldenberg entstehen zu lassen. Nicht des Studieren wegens. Nicht für einen Abschluss. Allein wegen der Art und Weise, der Atmosphäre und des Umfelds &#8211; all das genauer zu vermitteln, das geht hier gar nicht &#8211; kurzum, ihr ahnt es schon: Für mich und meine persönliche Entwicklung und Entfaltung. Und das ist es mir wert. Immer wieder.</p>
<p><img src="http://www.ohnehin.com/wp-content/uploads/2009/12/CIMG4713.jpg" alt="" title="CIMG4713" width="470" height="149" class="alignnone size-full wp-image-1450" /></p>
<p>Auf rund 530 Wörter zusammengestaucht habe ich euch einen kleinen Abriss meiner Entscheidungen zwischen Abitur und jetzt und einen noch kleineren Schatten meiner Beweggründe präsentiert. Der mündige Leser fragt sich: <u>Nur warum?</u></p>
<p>Zuallererst natürlich ganz egozentrisch um meinen ganzen Gram und Unmut loszuwerden. Mit dem Wissen, dass dies hier eh nahezu niemand lesen wird, und trotzdem auch in der Hoffnung &#8211; sonst hätt ich&#8217;s ja doch gelassen. Aber vor allem, weil ich das Gefühl habe, dass einiges schief läuft mit dem Lebensbild meiner Generation.<br />
Es kann nicht das Ziel der Bildung und des Studiums sein, als konturlose Arbeitskräfte hervorzugehen. Es kann nicht der Sinn sein, eine Schablone zu bedienen. Es darf nicht eine Lebensplanung geben, die sich statt an den Interessen, dem eigentlichen Willen der Person an vermeintlichen Anforderungen anderer orientiert. Mir wird gesagt, meine Entscheidung sei <em>&#8220;ja schon ein ganz schönes Risiko&#8221;</em>. Für ein Leben ohne Risiko, also in Sicherheit; für ein Leben nach Plan braucht es sowas wie Persönlichkeit sicher nicht. Doch was sonst unterscheidet uns denn von all den anderen? Sind es nicht unsere Ecken und Kanten, unsere Macken, unsere Ideale und verschrobenen Eigenschaften. Sind sie es nicht, die eigentlich auch die Wirtschaft sucht &#8211; ganz klar natürlich auf Grundlage eines erfolgreichen Studiums. Aber das alleine reicht doch auch den Personalern nicht aus. Wir sollten die Zukunftsängste in Ruhe betrachten und dann einfach mal erkennen, dass wir, die nach dem Abitur über das weitere Leben nachdenken, nun wirklich nicht die sind, die verzweifeln müssen.</p>
<p>Es geht mir auch nicht darum zu urteilen, zu bewerten. Was richtig und was falsch ist. Das kann ich gar nicht. Das könnt auch ihr nicht. Denn um richtig &#8211; sollte es das überhaupt geben &#8211; geht es ja im Leben auch gar nicht oder sollte es meiner Meinung nach nicht gehen. Wirklich nicht. Es geht darum, dass ihr tun solltet, wovon ihr glaubt, dass es euch gut tut. Dass es euch selber hilft. Nicht bei zukünftigen Bewerbungen. Euch persönlich. Eurem Wesen. Euch selber. Danach solltet ihr entscheiden &#8211; wider all den Zweiflern, aber auch nicht ohne Kopf. Natürlich kann der weitere Lebensweg nicht ohne Verstand entschieden werden. Träumerisch die Zeit verziehen lassen bringt ja auch nichts. Vielmehr wäre es schön, auf sich selber zu achten und zu fragen:</p>
<p><strong>Will ich so leben oder denk ich nur, dass es richtig wäre?</strong></p>
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		<title>Kommunikative Plaste</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 22:41:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
In Zeiten des Handys &#8211; Telefonate immer und zu jedem dank Flatrate, des Internets &#8211; von Twitter über Facebook hin zu Instant Messaging, fragt man sich, ob diese Gesellschaft nicht kommunikativ vollgesättigt ist. Und doch sucht man nach neuen Wegen. Heute: Becher.
Es gibt einfach Nachrichten, für die eine SMS zu lang ist. Auch Twitter. Sowieso [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.ohnehin.com/wp-content/uploads/2009/01/CIMG4390.jpg" alt="" title="CIMG4390" width="470" height="161" class="alignnone size-full wp-image-1099" /></p>
<p>In Zeiten des Handys &#8211; Telefonate immer und zu jedem dank Flatrate, des Internets &#8211; von Twitter über Facebook hin zu Instant Messaging, fragt man sich, ob diese Gesellschaft nicht kommunikativ vollgesättigt ist. Und doch sucht man nach neuen Wegen. Heute: Becher.<br />
Es gibt einfach Nachrichten, für die eine SMS zu lang ist. Auch Twitter. Sowieso möchte man nicht erst das Internet hinzuziehen. Ein Telefonat wäre eine Idee. Und doch möchte man vielleicht stumm bleiben und die Nachricht für sich sprechen lassen. Ein Permanentmarker verziere einen Plastikbecher. Leer oder voll. Mit Wasser, Saft oder Wein &#8211; je wie es zur Botschaft passt. So reihen sich an einigen Tagen diverse Nachrichten aneinander auf. So zeitlos und zwischenmenschlich. Teils trivial und irrelevant, teils emotionale Tiefe und Selbstachtung. I&#8217;ll send you some cups, Kate!</p>
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		<title>Ernennungen in zweiter Reihe</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 16:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für einen Studenten. Aus Mexiko. Er blockierte permanent meinen Computer. Selbst Praktikantinnen dachten, er sei Zivi. Aber ich hab seine Couch. Ötsch.

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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Für einen Studenten. Aus Mexiko. Er blockierte permanent meinen Computer. Selbst Praktikantinnen dachten, er sei Zivi. Aber ich hab seine Couch. Ötsch.</strong></p>
<p><img src="http://www.ohnehin.com/wp-content/uploads/2008/12/ehrenzivi.jpg" alt="ehrenzivi" title="ehrenzivi" class="alignnone size-large wp-image-466" /></p>
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		<title>~</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Nov 2008 13:32:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ganz offiziell. Ich mag Freiburg. So viel intimer als Berlin.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz offiziell. Ich mag Freiburg. So viel intimer als Berlin.</p>
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		<title>the road goes on, just the soul is left behind</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jun 2008 15:56:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.ohnehin.com/wp-content/uploads/2008/06/CIMG3762.jpg" alt="" title="CIMG3762" width="470" height="130" class="alignnone size-full wp-image-1413" /></p>
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		<title>gradvergriffen</title>
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		<pubDate>Thu, 08 May 2008 09:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich will eine Zeitung rausbringen. Einfach nur ein kleines Blättchen. Aber die Druckkosten sind zu hoch.

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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich will eine Zeitung rausbringen. Einfach nur ein kleines Blättchen. Aber die Druckkosten sind zu hoch.</strong></p>
<p><img src="http://www.ohnehin.com/wp-content/uploads/2008/05/IMGP3895.jpg" alt="" title="IMGP3895" width="470" height="164" class="alignnone size-full wp-image-1377" /></p>
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		<title>Der Weg ist das Ziel</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 12:28:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Überlegen. Ein Verb, das zu einem Adjektiv wird.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Überlegen. Ein Verb, das zu einem Adjektiv wird.</strong></p>
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		<title>Homophobia: Nice is nice, but nice is just fuck you</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Feb 2008 18:28:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico</dc:creator>
				<category><![CDATA[Momente]]></category>
		<category><![CDATA[fragwürdig]]></category>

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		<description><![CDATA[
Keine Sorge. Der Titel mag irritieren. Es geht nicht um irgendeine Art der Angst vor Schwulen, Lesben oder Heterosexuellen. Es geht um den Wortursprung. Der Angst vor dem Gleichen. Vor dem Stillstand. Status Quo. Der Verlust der Individualität. In dieser rasenden Welt verliert man sich in Entfremdung. Du betrittst die Straße und wie ein reißender [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.ohnehin.com/wp-content/uploads/2008/02/CIMG2167.jpg" alt="" title="CIMG2167" width="470" height="77" class="alignnone size-full wp-image-1310" /></p>
<p>Keine Sorge. Der Titel mag irritieren. Es geht nicht um irgendeine Art der Angst vor Schwulen, Lesben oder Heterosexuellen. Es geht um den Wortursprung. Der Angst vor dem Gleichen. Vor dem Stillstand. Status Quo. Der Verlust der Individualität. In dieser rasenden Welt verliert man sich in Entfremdung. Du betrittst die Straße und wie ein reißender Strom zieht sie dich fort. Doch du kommst nirgendwo anders an. Du ziehst fort und bleibst doch. Hier ist hier ist da ist hier. Alles gleich. Alle sehen gleich aus. Alle denken gleich. Alle sind gleich. Sagt ja auch die Bibel und weise Leute. aber bei denen klingt das so positiv. Als wäre das gut. Sollte denn nicht jeder anders sein? Einzigartig? Ist wohl eine Illusion, wenn ich mich im Bus oder in der U-Bahn umschaue. Eine Illusion des Anti.Nichts. Großartig!</p>
<p><strong><a href="http://www.pressrepeat.de">Julius</a> hat ein Lied geschrieben. So familiar. Auch ohne Musik ein Lesen wert:</strong></p>
<p><em>After heaven has talked with you, your face is so familiar.<br />
And nice is nice, but nice is just fuck you<br />
and at least for this time I guess she was right.</p>
<p>So damn the same, so damn the same, so damn the same,<br />
you look like everybody in this room.</p>
<p>I question all of my sense.<br />
I close my eyes just to mix up your voices.<br />
Being stuck in the middle of something<br />
like village of the damned.</p>
<p>So damn the same, so damn the same, so damn the same,<br />
you look like everybody in this room.<br />
And everybody else looks like you.<br />
It&#8217;s nothing we can say, nothing we can do,<br />
it&#8217;s just that</p>
<p>So damn the same, so damn the same, so damn the same,<br />
you look like everybody.<br />
And i&#8217;m so damn ashamed, so damn ashamed, so damn ashamed,<br />
I look like everybody too</em></p>
<p>Doch wie wird man wieder einzigartig? Wie wird man wieder Singular? Keine Masse. Nicht gleich. Nicht nett. Nicht wie man sein soll, sondern wie man sein will. Ich weiß es nicht. Ist es wichtig? Oder sollte man vergessen, dass man ist wie man ist wie man nicht sein will? Manche Dinge ändern dich nie.</p>
]]></content:encoded>
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