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Kolumnen

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(8) Selig sein

Heut ist St. Patrick’s Day. Da wird nicht viel geredet. Da ist man selig. Glückselig. Zumindest nicht mehr in der Lage tiefgehende Gespräche zu führen. Also keine sinnvollen. Erin go bragh – Slainté!

(h) … beim Kolloquium

Ja, es hat heute stattgefunden. Mein Kolloquium. Zu meiner Facharbeit. Und es war gut. Wenn nicht sogar mehr als gut. Doch was sagt man eigentlich bei so einem Kolloquium?

Nach diesen 20 Minuten werden Sie ein ganz neues Lebensgefühl in sich tragen. Aber nicht wegen Balisto…
Ich hab da mal rein zufällig etwas vorbereitet.
Wie stehen Sie zu [...]

(7) Sportlich sein

Die BVG streikt. Die S-Bahn ja leider nicht. Dabei hätte ich es zu gern gesehen, wie Berlin zusammenbricht. Seit letzten Mittwoch fahr ich also nun mit dem Fahrrad zur Schule. So viel körperliche Betätigung bin ich eigentlich nicht gewohnt. Aber mir gefällt es irgendwie. Heute am Montag nun aber ein Gespräch mit einem, der eindeutig [...]

(g) … Konsum, Kommerz und Kapitalismus?

Eine Rüge muss her! Zwei Tage schon wieder im Verzug. Das sind bestimmt 17 Jahre Fegefeuer. Zeche prellen bedeutet übrigens “geprellter Preis * 666 = Jahre in der Hölle”. Das nur am Rande. Diesmal einige Gedanken zum Geld und seinen Auswirkungen. Aufgeschnappt auf den Wegen und in den Räumen dieser Stadt.
Drüben hat man auch gerade [...]

(6) Melodisch sein

Schon wieder Montag. Fast hätt ich es vergessen. Doch Jenny the Enny hat sich spontan bereit erklärt mit mir zu plaudern. Und was wäre da nicht passender als ein musikalisches Thema. Heute also ein harmonisches Gespräch über melodische Befindlichkeiten und deren Berechtigung des Seins.

Du bist musikalisch? Zumindest munkelt man.
Ja, man munkelt. Ich glaub es sogar [...]

(f) … zu Wortspielen?

Wortspiele sind toll: Was hängt im Urwald an den Bäumen? Urlaub!
depriren – es musste endlich ein Verb im Aktiv her für traurig/deprimiert sein.
zwiebophil – die starke Zuneigung zu jungem Gemüse.
Aus der Bibel: “Gnädig ist der Herr Ohnehin, man braucht ihn nicht darum zu bitten”
Ich hab noch ‘nen total schlechten Wortwitz: Was sagt ein Gen, wenn [...]

(4′) Füreinander da sein

Nun ist es da. Letztes Mal musste es noch ausfallen. Ich war krank. Jetzt hat es geklappt: Claire und ich waren füreinander da und haben daüber gesprochen und ein wenig auch aufgeschrieben. Über dieses Sein und die Befindlichkeiten dahinter die Unterredung zum heutigen Montag. Dem letzten im Februar.

Wofür bist du da?
Na klar, Nico. Fangen wir [...]

(e) … zur Weltherrschaft?

Ein paar Notizen an mich selbst. Streng geheim. Und total nutzlos. Vergesst sie.

Der Klügere gibt nach. Gerade deshalb haben die Dummen die Weltherrschaft.
Wenn ich meine Gegner besiegen will, darf ich mich bloß nie zu “Aber bevor du nun stirbst, sollst du noch eine Sache wissen‚Ķ” hinreißen lassen.
Vertrauen ist manchmal keine Frage der Wahl.
Der Partisanenkampf findet [...]

(5) Fort sein

Die Ferne zieht einen hinaus. Sehnsucht nach der blauen Blume. Wenn einen nichts mehr hält, ist man weg. Auch mich bringt das Leben im August in den Süden Deutschlands. Nach Freiburg. The road goes on. Doch vorher habe ich über dieses Befinden mit Lischen gesprochen. Über das Fern sein, das Fort sein. Über Abstände und [...]

(d) … zum Tod?

Drüben ist ein bester Freund des Menschen gestorben. Aus Respekt widmet sich daher heute das Sagen dem Schweigen. In Demut.