// daheim

8. Februar 2008

(c) … zu Fasten?

Mittwoch war Aschermittwoch. Zeit des Fastens. Ich bin ja schon dabei. Sogar gleich mit drei Sachen. Daher einige Stimmen dazu, was man eigentlich alles Fasten kann und vielleicht auch sollte. Natürlich nur, wem’s gefällt.

  • Süßigkeiten (Schokolade, Chips, Gummibärchen …)
  • FastFood (nicht nur McDoof, sondern auch Tiefkühlpizzen, Döner …)
  • Alkohol
  • Auto fahren (so würde eine Ökozone Sinn machen)
  • über andere zu reden und sie in eine Schablone zwängen
  • Medien (Fernseher, Zeitung, PC, Nachrichten, Radio …)
  • Sex (ACHTUNG: Das kann großen Ärger beim Partner hervorrufen)
  • Kummer, Trauer und Selbstmordgedanken
  • generell Süchte (ob Rauchen, Trinken, Spielen, Lieben, Ziehen, Spritzen)

6. Februar 2008

Anything you name it

anythingyounameit

Julius. Die kleinen Momente. Die ganz großen Töne. » www.pressrepeat.de

5. Februar 2008

Es geht ans Fasten

Noch 100 Minuten. Dann geht es los: 40 Tage Verzicht. Keine Süßigkeiten. Kein Alkohol. Kein FastFood. Ich bin gespannt. Und hab Angst. Und mit mir Ramona und andere :)

5. Februar 2008

Dem Genitiv sein Tod

Ein Gespräch. Neulich in der U-Bahn. Lauschen. Also lesen. Und sich freuen.

Und warum ist der Dativ dem Genitiv sein Tod?
Weil Leute wie wir oft der einfachhalber wegen den Dativ benutzen.
Wie geht denn Genitiv?
Die Mutter des Vaters
Und Dativ?
Oma

5. Februar 2008

Zeit ist relativ

Heute. Deutsch-LK. Natalie hält ein Referat über ein Buch. Welches sei hier mal egal.

“… und plötzlich – also 200 Seiten später…”

4. Februar 2008

(3) Leise sein

Viel Lärm heutzutage um Nichts. Wäre es da nicht sinnvoll einmal Stille walten zu lassen? Die kleinen Geräusche? Die Julia und ich haben am vergangenen Donnerstag darüber gesprochen. Am Montag nun also eine Verlautbarung über die leisen Momente und deren Wichtigkeit für das Leben.

Wann bist du laut?
Wenn ich alleine bin. Oder mit Leuten, die ich gut kenne. Dann kann ich ganz laut sein. Sind mir aber die anderen um mich herum fremd, bin ich eher mucksmäuschenstill. Manche haben es halt verdient, dass sie mich hören. Manche nicht. Laut bin ich außerdem, wenn ich sauer bin. Oder aber auch total glücklich. Dann muss es einfach raus. Leise – das ist verliebt, traurig und träumend. Musik höre ich so laut, bis sich die Nachbarn beschweren. Damit ich mich nicht selber beim mitsingen höre. Inzwischen sind sie aber immun dagegen.

Berlin?
Das ist abhängig von den Jahreszeiten. Im Winter ist Berlin total laut. Überall fluppt der matschige Schnee. Die Autos röhren durch die Straßen. Aber im Sommer, da ist sie leise – unsere Stadt. Die Sonne scheint. Alles riecht gut. Das sanfte Autorauschen ist eine liebliche Hintergrundmusik. Und im Sommer gibt es Vogelzwitschern. Das hat eh die optimale Lautstärke.

Welche Melodie hat dein Leben?
Ui, das ist eine schwierige Frage. Es ist wie klassische Musik. Viele Geigen, aber auch Einbrüche. Dann mit Pauken. Ich glaub es ist wie Mozarts kleine Nachtmusik.

Geräusche. Die schöne und hässliche?
Hm, erst die schönen. Wenn der Wind über die Felder so weht. Dein Gitarrenspiel in den Pausen, wenn es aus einem Klassenraum in den Gang herüberschallt. Regentropfen an ein Fenster. Man selber sitzt sicher drinnen im Warmen. Freunde am Telefon, von denen man lange nichts gehört hat. Hässliche Geräusche sind schrill. Fingernägel auf der Tafel. Türen knallen vom Wind. Das Schlüsselklimpern der Lehrer, das man schon von Weitem hört. Und Wecker.

Wie klingt denn dein Wecker?
Ich hab zum Glück keinen richtigen mehr. Meiner ist meine Mutter. Die Tür geht auf. Licht scheint vom Flur herein. Sie streichelt mich sanft und sagt: “Julia, aufstehen.” Und dann erhebe ich mich und schlurfe zum Bad.

Schweigen?
Ja. Nicht zu oft. Aber manchmal. Besser als Schwachsinn loslassen. Nicht reden umzu reden. Manchmal einfach die Stille genießen.

Singst du unter der Dusche?
Ja, aber ruhig. Leise. Nicht schreien. Immer, was ich so für einen Ohrwurm gerade hab. Zur Zeit ist es Music when the lights go out von den Libertines.

Ein letzter Ton?
Ein träumendes Leise sein. Auch wenn es regnet, die Sonne scheint. Jemand spricht dich an. Du hörst es nicht. Leise. “Hmm, was hast du gesagt?”

3. Februar 2008

Ein Händchen haben

Für was, muss uns sicher Matze erklären…

Für alle, die es nicht gemerkt haben – das ist ein Video, klick es und es lebt für dich.

2. Februar 2008

Gestern Abend in meinem Zimmer

Ich fand den Abend nett. Unkompliziert. Fabelhaft. Mein Geburtstag einfach.
*nebenbei: Ukulele lernen macht Spaß! Wer noch Fotos hat, bitte an mich…*

1. Februar 2008

(b) … zum Leben in Gedanken?

Ein paar Sätze mir liebgewonnener Personen über das Sein und Nicht-mehr-Sein. Am heutigen Freitag Schweremut mit der Leichtigkeit einer Feder. Kein Grund zur Trauer. Ein Grund zum Leben.

“Ich habe dich nicht gebeten zu bleiben. Aber du bist doch geblieben. Danke.”

“Ich glaube es ist so, dass jedes Lebewesen in seinem Dasein nur ein einziges Mal Glück verspürt. Einmal. Später nie wieder. Und dann wird er von diesem Moment an bestraft. Das ganze Leben lang. Die Strafe ist, dass er diesen einen Moment nie vergessen wird.”

“Wenn wir einmal nicht mehr existieren, dann soll uns auch niemand vermissen. Niemand soll uns Tränen hinterherweinen. Wenn irgendwer sich dann an uns erinnern möchte, dann soll er dies in Freude tun können. Mit einem Lächeln im Gesicht. Denn: Wir haben richtig gehandelt. Wir haben gelebt.”

31. Januar 2008

Die Zukunft liegt vor mir…

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Willkommen bei ohnehin.com

Da sind Sie also. Und doch noch nicht weg? Selber Schuld!
Dann sehen Sie sich doch ein wenig um – lesen Sie dies, lesen Sie das. Und wenn Sie letztendlich immer noch nicht genug von mir haben – auch dafür wurde gesorgt.

Nebenbei

Letzte Kommentare

  • Michaela: Diesen Tripp habe ich mir letztes Jahr gegönnt und irgendwie war auch alles so wie im...
  • Julian: Interessant. Wird jetzt samt Fefe ständig gelesen. Damit rangierst du bei mir vor dem...
  • Emu: Yay – das ist eine ziemlich coole Idee. Quasi ein ganz persönliches Delicious :)
  • Eva: Das ist wirklich ein schönes Lied, aber – musst du denn alle Klischees über unsere...
  • Nina: So schlimm dort unten? ;)