
Ich bin nun seit rund 2 Wochen zuück aus Südafrika. Wieder in Berlin seit einer Woche. Nun ist es Zeit, euch einen genaueren Überblick über meine Reise zu bieten. Zu jedem Tag gibt es ein paar Informationen – mein Reisetagebuch hilft mir mich genau zu erinnern, was an welchem Tag war. Sharp.
Sonntag, 19. April
“Paris, Airport Charles de Gaule. Den ersten Flug habe ich gut überstanden. der zweite wird länger. Bin sehr aufgeregt auf das Land, die Kultur und die Leute. Hoffe die 4 Wochen werden phänomenal. Noch ca 1:20 h bis mein Flieger hier abhebt zum anderen Kontinent. Ahhhhhh.” (Zitat – 21:57 Uhr)

Montag, 20. April
“Pretoria. Nachdem ich in der vergangenen Nacht auch den zweiten Flug mit Air France gut überstanden hatte, kam ich heute füh in Pretoria am Flughafen an, wo mich Lischen zusammen mit ihren beiden Mitbewohnern Frieder und Anne stürmisch begüßte. Danach gings einfach nur noch ab – von einer Impression zur nächsten. Von ihrer Wohnung zur Arbeit, tausend Gesichter vorgestellt bekommen, tausend Namen schon wieder vergessen. Morgen geht es dann los auf Reisen. Und ich bin totmüde und krieche nun nur noch ins Bettchen.” (Zitat – 19:15 Uhr im Internetcafé der PEN Foundation)
Dienstag, 21. April
Um 6 Uhr in der Fühe ritten Lischen, Anne, Frieder und ich mit unserem (für unser Gepäck etwas kleinen) Mietwagen vom Hof. Eigentlich hatten wir geplant die Panoramaroute abzufahren. Auf Grund des schlechten Wetters (Regengefahr und sehr bewölkt) entschieden wir uns dann allerdings doch dagegen, da man nichts sehen würde, und fuhren stattdessen in die Sudwala Caves – sehr eindrucksvolle Tropfsteinhöhlen. Die Nacht verbrachten wir in einem Backpacker in Nelspruit, wo wir mit zwei Griechen – Adonis & Xenia (das waren wirklich die Namen) – Spaghetti kochten und einen Film guckten. Laut Lischen sind es die ersten kalten Tage seit Oktober…

Mittwoch, 22. April
Da das Wetter immer noch sehr bewölkt daher kam, wussten wir nicht so richtig, was wir machen sollten. Also ging’s ab in die örtliche Mall, wo wir erstmal zum Zeitvertreib Rummykub spielten und uns dann in den Film “Monsters vs. Aliens” setzten. Danach fuhren wir auf die Farm von Verwandten von Lischens Kollegin, direkt an einem Krokodil-Hippo-Fluss. Auf der anderen Seite lag schon der Küger Nationalpark. Die ersten Elefanten und Nilpferde konnten wir so schon beobachten.
Donnerstag, 23. April & Freitag, 24. April
Zwei Tage waren wir dann im Küger Nationalpark unterwegs. Am Donnerstag ging es in der Morgendämmerung los, sodass wir mit den ersten Sonnenstrahlen auch die ersten Giraffen sehen konnten. So nah diese wilden Tiere zu sehen in einer (fast) komplett freien Wildbahn ist schon beeindruckend. Und wir sahen viele: Impalas, Böcke, Giraffen, Büffel, Elefanten, Nashörner, Nilpferde, Krokodile, Zebras, Affen, Geier… Nur Löwen und Leoparden haben wir leider nicht erblicken können. Die Nacht haben wir in unserem Zelt in einem der Camps dort verbracht. Inklusuive abendlicher Autan-Dusche.
Samstag, 24. April
Aufgewacht in Graskop, in einem niedlichen Backpacker, in dem wir diese Nacht verbracht haben, gönnten wir uns ein schönes Fühstück und machten uns nun auf, die bisher verschobene Panoramatour nachzuholen. Ein Phänomenaler Ausblick reihte sich an den nächsten. In Fotos konnte man das nicht mal annähernd festhalten. Totmüde ging es dann am Abend heimwärts Richtung Pretoria.
Montag, 26. April
Da wir im Küger Nationalpark keine Löwen gesehen hatten, beschlossen wir einen Tagesausflug in den Lion Park zu unternehmen. Und so ging es auch gleich los. Cubs streicheln, Giraffen füttern und Löwen bei der Paarung bestaunen. Letztendlich doch mehr Zoo und deshalb nicht annähernd so schön wie der Nationalpark. Aber Löwen halt.
Dienstag, 27. April
Um den Wissenshorizont zu erweitern ging es am Dienstag zum “Craddle of human kind” – das ist einmal eine Höhle, in der ein intaktes Skelett der ersten Homo sonstwas-Gruppe gefunden wurde, sowie ein Museum, dass sich um die Entstehung der Erde, des Menschen und dessen Entwicklung bis zu den heutigen Problemen der Gesellschaft zeigt. Krass interessant! Abends haben wir dann bei “Spur” Schnitzel gegessen und sind ins örtliche Kino gegangen. Slumdog Millionair.
Mittwoch, 29. April
to be continued….
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