// daheim

1. April 2009

Wanderlust

Die Wege ziehen einen weit umher. Für das Blog findet sich da zur Zeit leider nur wenig Zeit. Um nicht zu sagen: keine. Deshalb heute trotzdem mal ein kleiner Statusbericht meiner Umtriebenheit.

Samstag – heute: Gerade mache ich Station in Wien bei Schwesterherz Sara. Nelly ist auch angereist aus Freiburg. Sehr dufte Tage waren das, auch wenn Wien nicht ganz zu überzeugen weiß. | morgen – Sonntag: Ein letztes Mal als “noch offizieller Zivi” Freiburg sehen. Die Leute besuchen. Der Staat zahlt ja. | 19. April – 19. Mai: Südafrika! Air France fliegt mich hin zu Lischen nach Johannesburg/Pretoria. Wir touren ein wenig durch den Norden und zum Kügers Nationalpark, bevor ich dann alleine nach Kapstadt fliege und von dort in Backpacker-Manie die Ostküste entlang zuück reise. | 13. August – 16. September: Einmal über den großen Teich nach San Francsisco. Von dort geht es dann mit Ramona durch den ganzen Süden der Staaten nach New York. Boston sehn wir auch nochmal extra. | Oktober: Ab da an gehts dann wohl mit einem etwas kleineren Rucksack, aber eben so großer Abenteuerlust in die Uni. Irgendwo & irgendwie.

10. März 2009

AdF 13: Adios, mon amigo!

Ein seltener Moment. Es gibt eine Stimmaufnahme mal wieder. Am Freitag zieht es mich zuück nach Berlin. Über das Wollen und Nichtwollen lässt sich nicht diskutieren. Es ist beides dabei. Ein Lied zum Abschied und im besten Gedenken an diese Zeit. Dieses Leben – mal ganz unvorbereitet und spontan.

Das letzte Hemd in den Koffer gelegt.
Das letzte Buch verstaut.
Ein letzter Blick ins Zimmer zuück
ist alles so vertraut.

Die Flaschen auf den Tischen,
das Klopfen in der Nacht
So viele sind gewichen,
Erinnerung erwacht.

Adios, mon amigo.
Sagt “Goodbye”, mes amis.
Wann werden wir uns wieder
einmal in die Augen sehn?

Nun die ziehn die letzten Häuser vorbei.
Freiburg, adieu!
In Berlin fühlt man sich so frei,
doch was ist, wenn mans gar nicht will?

Adios, mon amigo.
Sagt “Goodbye”, mes amis.
Wann werden wir uns wieder
einmal in die Augen sehn? (2x)

Goodbye, mon amigo.
Sag “Adios”, mein guter Freund!
Wann werden wir uns wieder
unterm Sonnenhimmel bräunen?

Adios, mon amigo.
Mes amis, macht’s gut, bis dann!
Im Leben gibt es hier und jetzt. Im Leben gibt es immer.
Im Leben gibt es dann und wann.

Adios, mon amigo.
Sagt “Goodbye”, mes amis.
Wann werden wir uns wieder
bald in die Augen sehn?

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8. Februar 2009

AdF 12: Buster got locked in the kitchen

Ein letzter Monat im Goethe-Institut Freiburg. Deshalb heute mal ein multimedialer Beitrag in dieser Kategorie, ein Ausschnitt aus dem Konzert des Instituts im Januar. Ein merkwürdiger Titel ist es. Den zu erklären sei hier unangebracht. Mit dabei: Tille, Karsten, George und – nicht in diesem Videoausschnitt drin – Rena. Es ist angerichtet!

1. Februar 2009

AdF 11: Allegorien einer Anreise

Ja, es ist tatsächlich wieder Sonntag. Und trotzdem durfte ich auch heute der Arbeit fröhnen. Nebenbei habe ich allerdings trotzdem ein bisschen Zeit gefunden mit meinem Kollegen Tille einige Lieder einzuspielen. Poplastig. Vier davon dürft ihr euch hier anhören. Im Hintergrund immer wieder zwei Französinnen. Unsere spezielle Balade an die Champs-Élysées haben wir dann leider vergessen aufzunehmen.

Mr. Brightside – The Killers

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Incomplete – Backstreet Boys

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With me – Sum 41

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Otherside – Red Hot Chili Peppers

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27. Januar 2009

exilberliner – Impressionen

18. Januar 2009

AdF 10: Ein neues Jahr

Jubiläum. Zehn Mal nun schon ein Liedchen für euch. Gefühlte tausend Sonntage ohne Beitrag meinerseits leider auch dazwischen. Ein neues Mikrofon gibt es. Ich hoffe die Qualität gefällt. Wenn die Quantität schon nicht stimmt. Gitarre diesmal leider nicht. Diese verweilt im Institut zwecks Konzertproben.

Glaubst du daran, dass jemand isst
und danach an den Gräten erstickt?
So in dieser grauen Weihnachtszeit
und die Verwandtschaft ist schon seit Stunden breit.

Und wieder geht das Spiel von vorn:
ein neues Jahr, ein neuer Mensch, ein neues Leben wird gebor’n.
Und doch ist alles wie es war,
nur haben wir eben jetzt ein neues Jahr.

2009 – wie wir uns freun.

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15. Januar 2009

Kommunikative Plaste

In Zeiten des Handys – Telefonate immer und zu jedem dank Flatrate, des Internets – von Twitter über Facebook hin zu Instant Messaging, fragt man sich, ob diese Gesellschaft nicht kommunikativ vollgesättigt ist. Und doch sucht man nach neuen Wegen. Heute: Becher.
Es gibt einfach Nachrichten, für die eine SMS zu lang ist. Auch Twitter. Sowieso möchte man nicht erst das Internet hinzuziehen. Ein Telefonat wäre eine Idee. Und doch möchte man vielleicht stumm bleiben und die Nachricht für sich sprechen lassen. Ein Permanentmarker verziere einen Plastikbecher. Leer oder voll. Mit Wasser, Saft oder Wein – je wie es zur Botschaft passt. So reihen sich an einigen Tagen diverse Nachrichten aneinander auf. So zeitlos und zwischenmenschlich. Teils trivial und irrelevant, teils emotionale Tiefe und Selbstachtung. I’ll send you some cups, Kate!

1. Januar 2009

2009.

Guten Tag. Schön Sie kennenlernen zu dürfen. Gestatten, Herr Ohnehin.

31. Dezember 2008

Ein Jahresendstöckchen

Düben gefunden. Hierhergebracht. Darf sich jeder auch gerne wieder mitnehmen.

Foto vom Outfit , das an einem besonderen Tag getragen wurde:


Abishirt. Unendlich gut. Einfach 2008.

Wenn 2008 ein Sandwich wäre:
Dann könnt ich nicht sagen, welche Schicht mir am besten gefallen hat.

gelernt in 2008:
Viel. Gehört sich ja für’s Abitur. Aber eigentlich hatte man sich noch mehr vorgenommen.

verlernt:
Gegen Ende hin dem hiesigen Blog genügend Zeit zu widmen.

Ein 2008-erstes Mal:
Allein zu leben. So ganz weit weg von zu Haus.

Eine neue Narbe 2008:
Abschied von so vielen Leuten. Freundschaften. Ob die jemals wieder so werden?

Ort, an dem man war, als der erste Schnee fiel:
In dem Zimmer unter meinem. Aufgeregt, erbost: “Wann schneits denn jetzt mal endlich?” – Als Antwort wurde der Vorhang zur Seite gezogen. Es lagen schon dutzende Flocken auf den Parkbänken.

letztes Kostüm, in dem man steckte:
Nikloaus. Auf einer Weihnachtsfeier. Ein wunderbares Gefühl kleinen Kindern große Augen zu zaubern.

Ein Buch, bei dem man sich gewünscht hätte, es nicht gelesen zu haben:
Aus dem Leben eines Taugenichts. Irgendwie unbefriedigend.

Ein Buch, bei dem man sich gewünscht hätte, alle Welt würde ihre Nase ebenfalls hineinstecken:
Woyzeck. Und Maria Magdalena. Einfach wunderbare Literatur. Plus “Reise zum Mars”.

Einen Menschen, den man auf der Straße gesehen hat und gerne näher gekannt hätte:
Das Mädchen, dass ich irgendwo schon gesehen hatte. Nur wo. Blieb leider ihr Geheimnis.

Die Zärtlichkeit zwischen anderen, die einen beührt hat:
Einen Tee, Schokolade. Und schließlich ein Kuss. Aber eigentlich die Handschuhe des anderen im Zimmer.

Kindheitsserie, in der man 2008 geschwelgt hat:
Gummibärenbande. Allein der Titelsong. Und dann in Norwegisch.

Farbe, die 2008 ausmacht:
Pantone 284 C. Oder das Goethe-Gün. Da bin ich zwiegespalten.

Geschenkpapier, das 2008 zuletzt benutzt wurde:
Eigenes von McPaper. 2,95 € die Rolle. Zweckdienlich war sie jedenfalls.

Gefühl für 2009:
Wie schon 2008. Es dreht sich alles um Aufbruchshoffnungen.

Luftschloss für 2009:
Im Fühling nach Südafrika zu Lischen und dann im August zu Ramona in die Staaten. Von San Francisco nach New York. Wundervoll.

Ein voraussichtlich 2009-erstes Mal:
Immatrikulieren. Muss dann aber auch nicht zur Gewohnheit werden.

Ein Blog, das man 2009 öfter lesen will:
Lyrische Blogfront

8. Dezember 2008

AdF 9: Ode an den Verstand

Fünf Minuten hab ich noch. Welch Stolz erfüllt mich in dieser selten noch so pflichterfüllenden Zeit. Das heutige Lied aus aktuellem Anlass als Gefahrenabwehr. Gegen Schläge vom Untermieter. Und es hat funktioniert. Sogar der Hut wurde gezogen. An diesem Sonntag also mit Widmung: an Johnny.

Hallo Johnny – komm herein, setz dich hin.
Ich sags dir gleich: Schlagen macht keinen Sinn.
Ja, ich weiß, das Verstehen fällt schwer,
doch wird es enden wie an jedem Ostern,
wenn die Eier gegenander krachen
und am Ende hast nur du nix zu lachen.

Das klingt jetzt hart, doch so ist es nicht:
Wer wird schon siegen? Weder du, noch ich nicht.
Und so ein Handbruch – wer will den schon haben?
Grad in Sachen Krankenversicherungsfragen,
hast du jetzt eine oder ist’s noch immer passé?
Mensch ich hätt da so eine Idee…

Bleib lieber unten! Bleib lieber unten!
Bleib lieber unten! Bleib lieber unten!
Ganz ehrlich: Trau dich nicht!

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Willkommen bei ohnehin.com

Da sind Sie also. Und doch noch nicht weg? Selber Schuld!
Dann sehen Sie sich doch ein wenig um – lesen Sie dies, lesen Sie das. Und wenn Sie letztendlich immer noch nicht genug von mir haben – auch dafür wurde gesorgt.

Nebenbei

Letzte Kommentare

  • Julian: Interessant. Wird jetzt samt Fefe ständig gelesen. Damit rangierst du bei mir vor dem...
  • Emu: Yay – das ist eine ziemlich coole Idee. Quasi ein ganz persönliches Delicious :)
  • Eva: Das ist wirklich ein schönes Lied, aber – musst du denn alle Klischees über unsere...
  • Nina: So schlimm dort unten? ;)
  • Jürgen Müller: Lol! Gehört der Kasten Bier zur Grumdausstattung?