// daheim

3. Dezember 2008

Ernennungen in zweiter Reihe

Für einen Studenten. Aus Mexiko. Er blockierte permanent meinen Computer. Selbst Praktikantinnen dachten, er sei Zivi. Aber ich hab seine Couch. Ötsch.

ehrenzivi

30. November 2008

AdF 8: Manche sterben nie // update

Ich hab Probleme. Mit der Technik. Will heute einfach nicht wie ich. Übersteuert nur. Immer. Um nicht wieder zu enttäuschen schonmal der Text. Und der Blogeintrag. Hoffe passendes Audiomaterial morgen anfügen zu können.
Es ist mir inzwischen gelungen. Aber ein Mikro wird dringend gebraucht.

Was glaubst du denn, was nach uns kam?
Wir standen gefangen vor diesem Altar.
Und niemand fehlt, weder dir noch mir
zusammen geschaffen für dieses Spiel.

Und nur eine Sache fehlt.
Ein Moment im Rausch der Zeit.
Und doch ist etwas zu spät.
Grad verzagt oder bereit?

Rennst du getroffen durch die Mitte der Nacht.
Verbirgst zitternd, was dich hergebracht.
Schau in die Augen, schau mir ins Gesicht.
Verbirgst die Tränen zitternd im Nichts.

Manche sterben nie.

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28. November 2008

Barfuß die Straßen entlang

Der Job färbt ab. Mich zieht es immer mehr hinaus. In die weite Welt. Kein genaues Ziel. Eher eine Sehnsucht nach dem Unbekanntem. Dem Neuen. Eine kleine Planungsnotiz für mich. Öffentlich. Zum Mitlesen.

März/April: Sprachkurse. Intensiv. Je zwei Wochen. Bezahlt von Vater Staat. Wien. Schwester besuchen. Leben zwischen Freiburg und Berlin. | April/Mai: Südafrika. Johannesburg. Pretoria. Kapstadt. Vielleicht ist ja noch jemand da. | Ende Mai: Kirchentag. Bremen. Schlaflos. | Juni/Juli: Bewerbungen. Fürs Studium. Sicher auch Tests an Unis. | August: USA. Mit Ramona. Von San Francisco nach New York. Dann Boston. Drei bis vier Wochen. Visum fehlt noch. Gebucht wird im Januar. | September: Wohnung suchen. Irgendwo. Günstig. WG. Lebendig. Dublin. Mit einigen Lieben. Heimat sehen und genießen. | Oktober: Studium fängt an. Geplant – Freude über richtige Wahl. | Zukunft: Praktika im Ausland. Semesterferien heißt arbeiten. Geld. Im Ausland.

20. November 2008

Heute: Umräumen oder so

16. November 2008

AdF 7: Momente im Nichts

Ebend bin ich noch eingeschlafen. Um dann am Montag zu erwachen. Und doch ist schon wieder Sonntag. Zeit für ein Lied. Erneut ein älteres. Mir aber eines der wichtigsten. Wenn nicht sogar das eine. Drum will ich euch teilhaben lassen. Zudem Güße in die fernen Weiten der Welt. Und besonders an eine.

Aufgewacht in den Straßen dieser Welt
ohne zu wissen, was uns eigentlich hier hält.
Zwei Krieger im Licht zwischen Zeit und Raum.
Momente im Nichts nur um dir zu vertraun.

Und wir baun uns ein Schloss aus Zärtlichkeit,
egal obs der Rest da draußen begreift.
Wir spielen, wir tanzen, wir lachen und wir singen
in den Feldern unterm Licht am Himmel.

Und wir düsen von hier davon
über siebentausend Meilen bis zum Horizont.
Und wir fliegen durch die Nacht
bis ins Morgengrauen eines schönen, neuen Tags.

Am Abgrund so nah, an der Trauer vorbei
in Richtung Sonne – ich und du, denn wir zwei
schweben durch die Gärten, wir schweben durch das Leben,
wir fallen von den Klippen in Richtung Eden.

[...]

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14. November 2008

Musik – Sprache der Welt

Gestern war Konzert bei uns. Und da ich einen Laptop nun habe, ein neues MacBook Pro, habe ich gedacht, dass ich einfach mal das spontan aufnehme. Idee kam und schwups – tada! Die Qualität ist für ein internes Mikrofon famos. Finde ich. Für euch das Stück “Phase Dance”. Zum Dahinschweben. Einfach so.

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9. November 2008

~

Ganz offiziell. Ich mag Freiburg. So viel intimer als Berlin.

9. November 2008

AdF 6: Ganz oder gar nicht

Sonntag. Welch aufgabenträchtiger Tag. Nach zwei vergangenen Sonntagen in der wilden, weiten Welt ohne Computer. Heute: Ein Lied, dass schon vor einigen Wochen in der blogfreien Zeit entstanden ist. Retrospektive heute also.

Was für ‘ne Hoffnung, hab ich mir da nur gemacht?
Ne Freundschaft für’s Leben ersponnen und erdacht?
Doch was passiert, wenn ich nun merk, wie es ist?
Dass alles so bleibt, aber nichts wie du es bist.

Ganz oder gar nicht.
Ganz oder gar allein?
Ganz oder gar nicht.
Lohnt es sich denn dafür noch zu sein?

Siehst du den Zweifel, der mich zerbricht?
Vertrauen in Freundschaft, vertraut einander nicht.
Und ich dachte, wir wären vereint.
Füreinander, heißt auch zusammen sein.

[...]

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21. Oktober 2008

Dinge geregelt kriegen


19. Oktober 2008

AdF 5: Sunny Days Arrive

Endlich! Nach gefühlten Jahrzehnten schaffe ich es endlich wieder mein Sonntagsversprechen einzulösen. Mal sehn, ob ich die Versäumten nachholen kann. Dürfte dauern. Heute jedoch ein Duett mit einer Freundin von hier: Nelly. Und auch gleich mehrsprachig. Fein, wa? Freu mich auch!

Manchmal geh ich meine Wege, in dem Leben wat ick lebe
und doch läuft es nicht so, wie ich’s will, wie es soll
Manchmal gibt es dann doch Mauern, manchmal Wut, manchmal Trauer
und dann sehn ich mich nach dir – wo bist du, wenn nicht hier?

Oh sometimes I wonder why, why when I look up at the sky
Why it seems so very near, but yet my future I still fear.
People say reach for the stars, but as I see them so unclearly
I’m content to stay more grounded and pass time without this feeling

Sunny days arrive
we’re lying under a bright sky
Well sunny days arrive
and I’m still here

As my life moves on this side, I have discovered what’s to hide
that we often take for granted that we’re seldom not left stranded
by the people who we know, through whom our friendships really show
who can stay there til the end, you’ll find is one of your true friends

Wenn die Liebe dann verklingt, das Leben nur noch leise singt
und das Herz wird dir so schwer, trägst’s mit dir, fühlst dich leer
Liegst im Bett auf dieser Matte, jagst doch immernoch den Schatten
deiner selbst, deiner hier – wo bist du, wo sind wir?

Sunny days arrive
we’re lying under a bright sky
Well sunny days arrive
and I’m still here

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Willkommen bei ohnehin.com

Da sind Sie also. Und doch noch nicht weg? Selber Schuld!
Dann sehen Sie sich doch ein wenig um – lesen Sie dies, lesen Sie das. Und wenn Sie letztendlich immer noch nicht genug von mir haben – auch dafür wurde gesorgt.

Nebenbei

Letzte Kommentare

  • Julian: Interessant. Wird jetzt samt Fefe ständig gelesen. Damit rangierst du bei mir vor dem...
  • Emu: Yay – das ist eine ziemlich coole Idee. Quasi ein ganz persönliches Delicious :)
  • Eva: Das ist wirklich ein schönes Lied, aber – musst du denn alle Klischees über unsere...
  • Nina: So schlimm dort unten? ;)
  • Jürgen Müller: Lol! Gehört der Kasten Bier zur Grumdausstattung?