// daheim

1. Januar 2009

2009.

Guten Tag. Schön Sie kennenlernen zu dürfen. Gestatten, Herr Ohnehin.

31. Dezember 2008

Ein Jahresendstöckchen

Düben gefunden. Hierhergebracht. Darf sich jeder auch gerne wieder mitnehmen.

Foto vom Outfit , das an einem besonderen Tag getragen wurde:


Abishirt. Unendlich gut. Einfach 2008.

Wenn 2008 ein Sandwich wäre:
Dann könnt ich nicht sagen, welche Schicht mir am besten gefallen hat.

gelernt in 2008:
Viel. Gehört sich ja für’s Abitur. Aber eigentlich hatte man sich noch mehr vorgenommen.

verlernt:
Gegen Ende hin dem hiesigen Blog genügend Zeit zu widmen.

Ein 2008-erstes Mal:
Allein zu leben. So ganz weit weg von zu Haus.

Eine neue Narbe 2008:
Abschied von so vielen Leuten. Freundschaften. Ob die jemals wieder so werden?

Ort, an dem man war, als der erste Schnee fiel:
In dem Zimmer unter meinem. Aufgeregt, erbost: “Wann schneits denn jetzt mal endlich?” – Als Antwort wurde der Vorhang zur Seite gezogen. Es lagen schon dutzende Flocken auf den Parkbänken.

letztes Kostüm, in dem man steckte:
Nikloaus. Auf einer Weihnachtsfeier. Ein wunderbares Gefühl kleinen Kindern große Augen zu zaubern.

Ein Buch, bei dem man sich gewünscht hätte, es nicht gelesen zu haben:
Aus dem Leben eines Taugenichts. Irgendwie unbefriedigend.

Ein Buch, bei dem man sich gewünscht hätte, alle Welt würde ihre Nase ebenfalls hineinstecken:
Woyzeck. Und Maria Magdalena. Einfach wunderbare Literatur. Plus “Reise zum Mars”.

Einen Menschen, den man auf der Straße gesehen hat und gerne näher gekannt hätte:
Das Mädchen, dass ich irgendwo schon gesehen hatte. Nur wo. Blieb leider ihr Geheimnis.

Die Zärtlichkeit zwischen anderen, die einen beührt hat:
Einen Tee, Schokolade. Und schließlich ein Kuss. Aber eigentlich die Handschuhe des anderen im Zimmer.

Kindheitsserie, in der man 2008 geschwelgt hat:
Gummibärenbande. Allein der Titelsong. Und dann in Norwegisch.

Farbe, die 2008 ausmacht:
Pantone 284 C. Oder das Goethe-Gün. Da bin ich zwiegespalten.

Geschenkpapier, das 2008 zuletzt benutzt wurde:
Eigenes von McPaper. 2,95 € die Rolle. Zweckdienlich war sie jedenfalls.

Gefühl für 2009:
Wie schon 2008. Es dreht sich alles um Aufbruchshoffnungen.

Luftschloss für 2009:
Im Fühling nach Südafrika zu Lischen und dann im August zu Ramona in die Staaten. Von San Francisco nach New York. Wundervoll.

Ein voraussichtlich 2009-erstes Mal:
Immatrikulieren. Muss dann aber auch nicht zur Gewohnheit werden.

Ein Blog, das man 2009 öfter lesen will:
Lyrische Blogfront

8. Dezember 2008

AdF 9: Ode an den Verstand

Fünf Minuten hab ich noch. Welch Stolz erfüllt mich in dieser selten noch so pflichterfüllenden Zeit. Das heutige Lied aus aktuellem Anlass als Gefahrenabwehr. Gegen Schläge vom Untermieter. Und es hat funktioniert. Sogar der Hut wurde gezogen. An diesem Sonntag also mit Widmung: an Johnny.

Hallo Johnny – komm herein, setz dich hin.
Ich sags dir gleich: Schlagen macht keinen Sinn.
Ja, ich weiß, das Verstehen fällt schwer,
doch wird es enden wie an jedem Ostern,
wenn die Eier gegenander krachen
und am Ende hast nur du nix zu lachen.

Das klingt jetzt hart, doch so ist es nicht:
Wer wird schon siegen? Weder du, noch ich nicht.
Und so ein Handbruch – wer will den schon haben?
Grad in Sachen Krankenversicherungsfragen,
hast du jetzt eine oder ist’s noch immer passé?
Mensch ich hätt da so eine Idee…

Bleib lieber unten! Bleib lieber unten!
Bleib lieber unten! Bleib lieber unten!
Ganz ehrlich: Trau dich nicht!

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3. Dezember 2008

Ernennungen in zweiter Reihe

Für einen Studenten. Aus Mexiko. Er blockierte permanent meinen Computer. Selbst Praktikantinnen dachten, er sei Zivi. Aber ich hab seine Couch. Ötsch.

ehrenzivi

30. November 2008

AdF 8: Manche sterben nie // update

Ich hab Probleme. Mit der Technik. Will heute einfach nicht wie ich. Übersteuert nur. Immer. Um nicht wieder zu enttäuschen schonmal der Text. Und der Blogeintrag. Hoffe passendes Audiomaterial morgen anfügen zu können.
Es ist mir inzwischen gelungen. Aber ein Mikro wird dringend gebraucht.

Was glaubst du denn, was nach uns kam?
Wir standen gefangen vor diesem Altar.
Und niemand fehlt, weder dir noch mir
zusammen geschaffen für dieses Spiel.

Und nur eine Sache fehlt.
Ein Moment im Rausch der Zeit.
Und doch ist etwas zu spät.
Grad verzagt oder bereit?

Rennst du getroffen durch die Mitte der Nacht.
Verbirgst zitternd, was dich hergebracht.
Schau in die Augen, schau mir ins Gesicht.
Verbirgst die Tränen zitternd im Nichts.

Manche sterben nie.

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28. November 2008

Barfuß die Straßen entlang

Der Job färbt ab. Mich zieht es immer mehr hinaus. In die weite Welt. Kein genaues Ziel. Eher eine Sehnsucht nach dem Unbekanntem. Dem Neuen. Eine kleine Planungsnotiz für mich. Öffentlich. Zum Mitlesen.

März/April: Sprachkurse. Intensiv. Je zwei Wochen. Bezahlt von Vater Staat. Wien. Schwester besuchen. Leben zwischen Freiburg und Berlin. | April/Mai: Südafrika. Johannesburg. Pretoria. Kapstadt. Vielleicht ist ja noch jemand da. | Ende Mai: Kirchentag. Bremen. Schlaflos. | Juni/Juli: Bewerbungen. Fürs Studium. Sicher auch Tests an Unis. | August: USA. Mit Ramona. Von San Francisco nach New York. Dann Boston. Drei bis vier Wochen. Visum fehlt noch. Gebucht wird im Januar. | September: Wohnung suchen. Irgendwo. Günstig. WG. Lebendig. Dublin. Mit einigen Lieben. Heimat sehen und genießen. | Oktober: Studium fängt an. Geplant – Freude über richtige Wahl. | Zukunft: Praktika im Ausland. Semesterferien heißt arbeiten. Geld. Im Ausland.

20. November 2008

Heute: Umräumen oder so

16. November 2008

AdF 7: Momente im Nichts

Ebend bin ich noch eingeschlafen. Um dann am Montag zu erwachen. Und doch ist schon wieder Sonntag. Zeit für ein Lied. Erneut ein älteres. Mir aber eines der wichtigsten. Wenn nicht sogar das eine. Drum will ich euch teilhaben lassen. Zudem Güße in die fernen Weiten der Welt. Und besonders an eine.

Aufgewacht in den Straßen dieser Welt
ohne zu wissen, was uns eigentlich hier hält.
Zwei Krieger im Licht zwischen Zeit und Raum.
Momente im Nichts nur um dir zu vertraun.

Und wir baun uns ein Schloss aus Zärtlichkeit,
egal obs der Rest da draußen begreift.
Wir spielen, wir tanzen, wir lachen und wir singen
in den Feldern unterm Licht am Himmel.

Und wir düsen von hier davon
über siebentausend Meilen bis zum Horizont.
Und wir fliegen durch die Nacht
bis ins Morgengrauen eines schönen, neuen Tags.

Am Abgrund so nah, an der Trauer vorbei
in Richtung Sonne – ich und du, denn wir zwei
schweben durch die Gärten, wir schweben durch das Leben,
wir fallen von den Klippen in Richtung Eden.

[...]

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14. November 2008

Musik – Sprache der Welt

Gestern war Konzert bei uns. Und da ich einen Laptop nun habe, ein neues MacBook Pro, habe ich gedacht, dass ich einfach mal das spontan aufnehme. Idee kam und schwups – tada! Die Qualität ist für ein internes Mikrofon famos. Finde ich. Für euch das Stück “Phase Dance”. Zum Dahinschweben. Einfach so.

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9. November 2008

~

Ganz offiziell. Ich mag Freiburg. So viel intimer als Berlin.

Willkommen bei ohnehin.com

Da sind Sie also. Und doch noch nicht weg? Selber Schuld!
Dann sehen Sie sich doch ein wenig um – lesen Sie dies, lesen Sie das. Und wenn Sie letztendlich immer noch nicht genug von mir haben – auch dafür wurde gesorgt.

Nebenbei

grad nix...

Letzte Kommentare

  • Michaela: Diesen Tripp habe ich mir letztes Jahr gegönnt und irgendwie war auch alles so wie im Film “Notting...
  • Julian: Interessant. Wird jetzt samt Fefe ständig gelesen. Damit rangierst du bei mir vor dem SPIEGELblog ;)
  • Emu: Yay – das ist eine ziemlich coole Idee. Quasi ein ganz persönliches Delicious :)
  • Eva: Das ist wirklich ein schönes Lied, aber – musst du denn alle Klischees über unsere Unistadt noch...
  • Nina: So schlimm dort unten? ;)