Eigentlich rast sie eher dahin. So. Vieles bleibt auf der Strecke. Hallo, ade.

Eigentlich rast sie eher dahin. So. Vieles bleibt auf der Strecke. Hallo, ade.

Eins. 1 Jahr. Was für ein Alter. Meine Kleene, Johanna Marie. Schön das mitzuerleben.

Alle reisen. Die einen ab. Die anderen heut wieder an. Zuück in die Heimat. Nach Freiburg. Oder woanders in die Welt. Ich will auch reisen. Jetzt noch nicht. Muss ja noch arbeiten. Aber nach dem Zivi. In die große, runde Welt. Afrika, Amerika. Oder vielleicht ein Kontinent ohne A. Obwohl. Da bleibt ja nur Europa. Nein. Es soll schon ein wenig weiter weg sein. Da bleibt doch eigentlich nur eine Frage: Will jemand mitkommen?
Man lernt hier aber auch verdammt viel. Neue Kulturen kennen. Lieben. Aber vor allem lernt man, sein Leben selber verantworten zu müssen. Mit allen Vor- und Nachteilen. Heute eine Selbstreflexion. Ganz persönlich objektiv.

Es ist zum Verzweifeln. Die musikalische Kolumne muss leider aussetzen, bis das mal alles funktioniert. Daher besinne ich mich heute auf eine etwas aus der Mode gekommene Art der Kommunikation. Briefe.

Ich muss schon sagen, sie faszinieren mich sehr. Allein von den Wörtern mögen sie einer eMail gleichen. Und doch ist es mehr. Viel persönlicher. Viel intensiver. Es fängt ja schon vor dem Öffnen an. Die Beschriftung eines Briefes ist schon großartig. Name, Adresse, Absender. Briefmarke. Und beim Öffnen der dezente Hauch eines kleinen Geruches. Die Handschrift lässt einem dann endgültig den Absender wieder vor Augen erscheinen. Und auch wenn wirklich das gleiche in einem Brief drinstehen kann, wie in einer Mail. Den Brief kann man überall hin mitnehmen. Im Bett lesen. Im Park. Nachts. Füh bei Morgendämmerung. Das alles macht einen Brief so unersetzlich. eMails sind Kommunikation. Briefe sind vertraut. Sind Heimat. Ich freu mich über jeden.
Der Tag hat einfach zu wenig Stunden. Zu wenig arbeitsfreie. Und das WLAN im Gästehaus ist zu schwach. Wie das Blog erstmal weiterlaufen soll, muss ich nun erstmal überlegen. Wahrscheinlich immer aus dem Institut heraus. Mit vorbereiteteten Fotos. Also bald mehr. Der Blick in die Heimat.
nachgereicht:
Auch heute muss die “Aus den Fingern”-Kolumne warten.
Das WLAN schafft die mp3-Datei einfach nicht.
WLAN im Zimmer. Erster Tag Arbeit. Erster Arbeitstag ein Sonntag. Scheint typisch zu sein. Bisher alles duft. Zufrieden. Nur die Sehnsucht nach den Freunden is da.




Heute mal ein Esstipp. Für vegane Freudentänze: Yoyo Foodworld!
Einfach superleckere vegetarische oder vegane Gerichte. Faire Preise. Tolle Leute. Unbedingt ausprobieren alle! Das Foto unten zeigt das vegane Gyros. Famose Sache.

Ein kurzer Beitrag an diesem Sonntag. Der Titel ist an einen Vorschlag von Leon angelehnt. Diesmal mit Ukulele. Nächste Woche muss erstmal pausiert werden: Trotzdem schön Vorschläge schreiben. Damit es in zwei Wochen weitergeht.

Hast du’s gehört, wie’s durch ganz Kreuzberg röhrte?
In den Minuten, den so ungestörten – zwischen uns,
denn wir kennen uns nun dreizehn Jahre
im Sandkasten gesessen, so blonde Haare.
Dort gruben wir die Gräben, die uns heute hemmen.
Uns einander so wirklich mal zu kennen.
engeldich, engelmich, engelich und weg
von dem uns so anvertrauten Fleck.
engeldich, engelmich, engelich – nur du.
engeldich, engelmich, engelich – na was
komm sag doch: Was glaubst du nur warum?
engeldich, engelmich, engelich und nur du
Hast du’s gehört, wie’s durch ganz Kreuzberg röhrte?
In den Minuten, die das Leben zerstörte – zwischen uns,
denn wir kannten uns dreizehn Jahre
im Sandkasten gesessen, so blonde Haare.
Dort bauten wir die Bücken, die es heut nicht mehr gibt.
Allein geblieben ist nur dieses Lied.
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Danke euch allen für den wundervollen Abend gestern. Es fällt nun zwar nicht leichter zu gehen, aber ich habe viele mir liebe Personen nochmal sehen können. An alle, die ich in den nächsten Tagen nicht doch so nochmal irgendwo sehe:
Ihr werdet mir fehlen! Aber wir sehen uns ja in ein paar Monaten wieder!
Da sind Sie also. Und doch noch nicht weg? Selber Schuld!
Dann sehen Sie sich doch ein wenig um – lesen Sie dies, lesen Sie das. Und wenn Sie letztendlich immer noch nicht genug von mir haben – auch dafür wurde gesorgt.
Ich bin es leid. Ständig zu hören, dass man sich orientieren müsse. Dass man überlegen müsse, wie alles so weitergehen soll. Wegen der Zukunft, vor allem der eigenen. Man müsse das richtige studieren, zur rechten Zeit, um später einen Beruf zu ergattern. Man müsse planen. Man könne nicht einfach nicht planen. Ich müsse vernünftig sein. [...]
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