// daheim

9. November 2008

AdF 6: Ganz oder gar nicht

Sonntag. Welch aufgabenträchtiger Tag. Nach zwei vergangenen Sonntagen in der wilden, weiten Welt ohne Computer. Heute: Ein Lied, dass schon vor einigen Wochen in der blogfreien Zeit entstanden ist. Retrospektive heute also.

Was für ‘ne Hoffnung, hab ich mir da nur gemacht?
Ne Freundschaft für’s Leben ersponnen und erdacht?
Doch was passiert, wenn ich nun merk, wie es ist?
Dass alles so bleibt, aber nichts wie du es bist.

Ganz oder gar nicht.
Ganz oder gar allein?
Ganz oder gar nicht.
Lohnt es sich denn dafür noch zu sein?

Siehst du den Zweifel, der mich zerbricht?
Vertrauen in Freundschaft, vertraut einander nicht.
Und ich dachte, wir wären vereint.
Füreinander, heißt auch zusammen sein.

[...]

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21. Oktober 2008

Dinge geregelt kriegen


19. Oktober 2008

AdF 5: Sunny Days Arrive

Endlich! Nach gefühlten Jahrzehnten schaffe ich es endlich wieder mein Sonntagsversprechen einzulösen. Mal sehn, ob ich die Versäumten nachholen kann. Dürfte dauern. Heute jedoch ein Duett mit einer Freundin von hier: Nelly. Und auch gleich mehrsprachig. Fein, wa? Freu mich auch!

Manchmal geh ich meine Wege, in dem Leben wat ick lebe
und doch läuft es nicht so, wie ich’s will, wie es soll
Manchmal gibt es dann doch Mauern, manchmal Wut, manchmal Trauer
und dann sehn ich mich nach dir – wo bist du, wenn nicht hier?

Oh sometimes I wonder why, why when I look up at the sky
Why it seems so very near, but yet my future I still fear.
People say reach for the stars, but as I see them so unclearly
I’m content to stay more grounded and pass time without this feeling

Sunny days arrive
we’re lying under a bright sky
Well sunny days arrive
and I’m still here

As my life moves on this side, I have discovered what’s to hide
that we often take for granted that we’re seldom not left stranded
by the people who we know, through whom our friendships really show
who can stay there til the end, you’ll find is one of your true friends

Wenn die Liebe dann verklingt, das Leben nur noch leise singt
und das Herz wird dir so schwer, trägst’s mit dir, fühlst dich leer
Liegst im Bett auf dieser Matte, jagst doch immernoch den Schatten
deiner selbst, deiner hier – wo bist du, wo sind wir?

Sunny days arrive
we’re lying under a bright sky
Well sunny days arrive
and I’m still here

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24. September 2008

Time goes by… so slowly

Eigentlich rast sie eher dahin. So. Vieles bleibt auf der Strecke. Hallo, ade.

16. September 2008

Ein Tag wie du: Happy Birthday

Eins. 1 Jahr. Was für ein Alter. Meine Kleene, Johanna Marie. Schön das mitzuerleben.

1. September 2008

Reise, reise

Alle reisen. Die einen ab. Die anderen heut wieder an. Zuück in die Heimat. Nach Freiburg. Oder woanders in die Welt. Ich will auch reisen. Jetzt noch nicht. Muss ja noch arbeiten. Aber nach dem Zivi. In die große, runde Welt. Afrika, Amerika. Oder vielleicht ein Kontinent ohne A. Obwohl. Da bleibt ja nur Europa. Nein. Es soll schon ein wenig weiter weg sein. Da bleibt doch eigentlich nur eine Frage: Will jemand mitkommen?

25. August 2008

Heute: Selbstständig werden

Man lernt hier aber auch verdammt viel. Neue Kulturen kennen. Lieben. Aber vor allem lernt man, sein Leben selber verantworten zu müssen. Mit allen Vor- und Nachteilen. Heute eine Selbstreflexion. Ganz persönlich objektiv.


  • Eine Telefonflatrate ist sehr praktisch, wenn man in manischer Angst vor dem ersten Mal sich alle fünf Minuten bei der Mutter über das richtige Vorgehen beim Wäsche waschen erkundigt.
  • Die Mensa verliert bestimmt Milliarden an Euro durch falsch datierte Studentenausweise. Ich bekenne mich als schuldig.
  • Essen anderer Kulturen kann extrem merkwürdig aussehen, aber es schmeckt meistens auch extrem gut. Was man aus Bananen alles machen kann.
  • Man müsste viel mehr Sprachen können. Zum Beispiel Pigin-Englisch oder Norwegisch.
  • Der Schmerz des Abschieds und des Vermissens macht einem erst immer so wirklich bewusst, wie wichtig einem doch manch Menschen sind.

18. August 2008

(o) … zu einem Brief?

Es ist zum Verzweifeln. Die musikalische Kolumne muss leider aussetzen, bis das mal alles funktioniert. Daher besinne ich mich heute auf eine etwas aus der Mode gekommene Art der Kommunikation. Briefe.


Ich muss schon sagen, sie faszinieren mich sehr. Allein von den Wörtern mögen sie einer eMail gleichen. Und doch ist es mehr. Viel persönlicher. Viel intensiver. Es fängt ja schon vor dem Öffnen an. Die Beschriftung eines Briefes ist schon großartig. Name, Adresse, Absender. Briefmarke. Und beim Öffnen der dezente Hauch eines kleinen Geruches. Die Handschrift lässt einem dann endgültig den Absender wieder vor Augen erscheinen. Und auch wenn wirklich das gleiche in einem Brief drinstehen kann, wie in einer Mail. Den Brief kann man überall hin mitnehmen. Im Bett lesen. Im Park. Nachts. Füh bei Morgendämmerung. Das alles macht einen Brief so unersetzlich. eMails sind Kommunikation. Briefe sind vertraut. Sind Heimat. Ich freu mich über jeden.

8. August 2008

Zwischen den Stunden [nachgereicht]

Der Tag hat einfach zu wenig Stunden. Zu wenig arbeitsfreie. Und das WLAN im Gästehaus ist zu schwach. Wie das Blog erstmal weiterlaufen soll, muss ich nun erstmal überlegen. Wahrscheinlich immer aus dem Institut heraus. Mit vorbereiteteten Fotos. Also bald mehr. Der Blick in die Heimat.

nachgereicht:
Auch heute muss die “Aus den Fingern”-Kolumne warten.
Das WLAN schafft die mp3-Datei einfach nicht.

5. August 2008

Ich bin ein freier Bürger!

WLAN im Zimmer. Erster Tag Arbeit. Erster Arbeitstag ein Sonntag. Scheint typisch zu sein. Bisher alles duft. Zufrieden. Nur die Sehnsucht nach den Freunden is da.



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Willkommen bei ohnehin.com

Da sind Sie also. Und doch noch nicht weg? Selber Schuld!
Dann sehen Sie sich doch ein wenig um – lesen Sie dies, lesen Sie das. Und wenn Sie letztendlich immer noch nicht genug von mir haben – auch dafür wurde gesorgt.

Nebenbei

Letzte Kommentare

  • Michaela: Diesen Tripp habe ich mir letztes Jahr gegönnt und irgendwie war auch alles so wie im...
  • Julian: Interessant. Wird jetzt samt Fefe ständig gelesen. Damit rangierst du bei mir vor dem...
  • Emu: Yay – das ist eine ziemlich coole Idee. Quasi ein ganz persönliches Delicious :)
  • Eva: Das ist wirklich ein schönes Lied, aber – musst du denn alle Klischees über unsere...
  • Nina: So schlimm dort unten? ;)