
Bevor wir am Sonntag Europameister werden, möchte ich hier nochmal das eigentlich wunderbare Ereignis dieser Tage hervorheben: Wir haben Abi!

Bevor wir am Sonntag Europameister werden, möchte ich hier nochmal das eigentlich wunderbare Ereignis dieser Tage hervorheben: Wir haben Abi!
Wenn man immer nur Kavier isst und sich nicht beschränkt, muss man bald kotzen.
Der perfekte Moment. Was passiert, wenn du ihn erreichst? Glückseelig? Ich denke nicht. Es gibt ihn gar nicht. Es gibt nur Momente, die es sich lohnt aufzubewahren. Konservieren. Einzufangen, festzuhalten und wegzuschließen. Der perfekte Moment – ein Traum. Und doch ist er des Greifens nah. An dem Punkt angekommen, den man sich erträumt hat. Zumindest fast. Ein letzter Schritt des Strebens muss immer erhalten bleiben. Träume braucht man. Was wäre der perfekte Moment ohne Träume? Und dennoch ist es das Sein, nicht das Werden oder das Sein Wollen, dass unser Bewusstsein bestimmen sollte. Ein Leben aus Absicht. Damit man sterben kann. Jetzt. Heute. Morgen. Irgendwann halt. Und nicht in dem Zweifel etwas nicht erreicht zu haben. Sondern in der Gewissheit, alles erledigt zu haben. Sein Leben verwirklicht. Es ist der Moment, in dem es kristallisiert. Einfach alles. Dieser Augenblick. Da zieht er vorbei. Ich will ihn halten. Doch halten ist nicht sein, ist werden. Ich bin zufrieden, dankbar. Und doch wächst mir dieses Gefühl über den Verstand. Nix negatives. Durchweg positiv. Einfach grandios. Mein Leben läuft so, wie ich es liebe. Und mit den Menschen, die ich liebe. Und doch kann morgen alles schon vorbei sein. Oder übermorgen. Wer weiß das denn schon so genau? Und wieso sollte man es auch überhaupt wissen? Beenden möchte ich diese post-bildungsbetonten, spätnächtlichen Gedankenströme mit einem kleinen Zitat vom Boxhagener Platz:
“Toaster, toasten, lecker – dit is ‘ne Maschine!”

Ich hab drüben ein Stöckchen gefunden und gleich hierher mitgenommen. Zuückerinnert an die Freundesalbenzeit:

Meine Ex… kennt mich – manchmal geht es nicht zu zweit.
Ich höre gerade… dieses hohe Fiepen von einem Fernseher im Stand-By-Modus.
Vielleicht sollte ich… einfach noch heut schwimmen gehn – Sport soll gut sein.
Ich liebe… diese kleinen Momente, in denen man einfach zustimmt.
Meine besten Freunde sind… enorm, es mit mir auszuhalten.
Ich verstehe nicht,… wieso mein Bus nachts nicht mehr fährt. Verschwörung.
Ich habe keinen Respekt vor… Alter. Taten zählen.
Ich hasse… Rosenkohl.
Liebe ist… eine Geste der besonderen Art. Hand an der Hüfte.
Irgendwo ist jemand,… doch das ist auch egal.
Ich werde immer… sentimental, emotional. Zu nachdenklich. Aber besser als nicht.
Ewigkeit ist wie… ein Moment, denn nur der Inhalt zählt.
Was ich niemals verlieren möchte… all meine Erinnerungen.
Wenn Du ein Bunstift wärst… würde ich Malbücher zutexten.
Auch dieses Stöckchen darf sich selbstverständlich jeder gerne mitnehmen.

“Die Sonne scheint in Rimini nie.” – So ein Quatsch, AAHBIIE NUUHLLAACHT!

Ja. Nun ist es wirklich soweit. Das Abitur liegt hinter mir. Also zumindest alles das, wofür ich arbeiten musste. Jetzt kommt nur noch Feiern, Notenbekanntgabe, Abiball und vieles mehr. Sehr famos. Finde ich.
Eva hat mich inspiriert und ich gehe nun global. International. Multilingual.

Ich hab mich mit der Maike entschieden. Wir tun es erneut: Ab Donnerstag wird gefastet. Süßigkeiten, Chips, FastFood und ähnlich teuflische Nahrungsmitteln gehören verbannt. Mindestens bis zum Abiball. Wenn nicht sogar länger.


Ich wurde gebeten, dies auch anderen zugänglich zu machen. Wunsch erfüllt.
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Da sind Sie also. Und doch noch nicht weg? Selber Schuld!
Dann sehen Sie sich doch ein wenig um – lesen Sie dies, lesen Sie das. Und wenn Sie letztendlich immer noch nicht genug von mir haben – auch dafür wurde gesorgt.
Ich bin es leid. Ständig zu hören, dass man sich orientieren müsse. Dass man überlegen müsse, wie alles so weitergehen soll. Wegen der Zukunft, vor allem der eigenen. Man müsse das richtige studieren, zur rechten Zeit, um später einen Beruf zu ergattern. Man müsse planen. Man könne nicht einfach nicht planen. Ich müsse vernünftig sein. [...]
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