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Zweitausendelf
vom 31.12.2011 | 15:15

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Adios, mon amigo!
vom 10.03.2009 | 21:46

Ein seltener Moment. Es gibt eine Stimmaufnahme mal wieder. Am Freitag zieht es mich zuück nach Berlin. Über das Wollen und Nichtwollen lässt sich nicht diskutieren. Es ist beides dabei. Ein Lied zum Abschied und im besten Gedenken an diese Zeit. Dieses Leben – mal ganz unvorbereitet und spontan.

Das letzte Hemd in den Koffer gelegt.
Das letzte Buch verstaut.
Ein letzter Blick ins Zimmer zuück
ist alles so vertraut.

Die Flaschen auf den Tischen,
das Klopfen in der Nacht
So viele sind gewichen,
Erinnerung erwacht.

Adios, mon amigo.
Sagt “Goodbye”, mes amis.
Wann werden wir uns wieder
einmal in die Augen sehn?

Nun die ziehn die letzten Häuser vorbei.
Freiburg, adieu!
In Berlin fühlt man sich so frei,
doch was ist, wenn mans gar nicht will?

Adios, mon amigo.
Sagt “Goodbye”, mes amis.
Wann werden wir uns wieder
einmal in die Augen sehn? (2x)

Goodbye, mon amigo.
Sag “Adios”, mein guter Freund!
Wann werden wir uns wieder
unterm Sonnenhimmel bräunen?

Adios, mon amigo.
Mes amis, macht’s gut, bis dann!
Im Leben gibt es hier und jetzt. Im Leben gibt es immer.
Im Leben gibt es dann und wann.

Adios, mon amigo.
Sagt “Goodbye”, mes amis.
Wann werden wir uns wieder
bald in die Augen sehn?

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exilberliner – Impressionen
vom 27.01.2009 | 09:56

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Momente im Nichts
vom 16.11.2008 | 17:04

Ebend bin ich noch eingeschlafen. Um dann am Montag zu erwachen. Und doch ist schon wieder Sonntag. Zeit für ein Lied. Erneut ein älteres. Mir aber eines der wichtigsten. Wenn nicht sogar das eine. Drum will ich euch teilhaben lassen. Zudem Güße in die fernen Weiten der Welt. Und besonders an eine.

Aufgewacht in den Straßen dieser Welt
ohne zu wissen, was uns eigentlich hier hält.
Zwei Krieger im Licht zwischen Zeit und Raum.
Momente im Nichts nur um dir zu vertraun.

Und wir baun uns ein Schloss aus Zärtlichkeit,
egal obs der Rest da draußen begreift.
Wir spielen, wir tanzen, wir lachen und wir singen
in den Feldern unterm Licht am Himmel.

Und wir düsen von hier davon
über siebentausend Meilen bis zum Horizont.
Und wir fliegen durch die Nacht
bis ins Morgengrauen eines schönen, neuen Tags.

Am Abgrund so nah, an der Trauer vorbei
in Richtung Sonne – ich und du, denn wir zwei
schweben durch die Gärten, wir schweben durch das Leben,
wir fallen von den Klippen in Richtung Eden.

[...]

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21:27
vom 20.02.2008 | 21:44

21.27 Uhr. Die Mikrowelle pingt. Essen fertig. Aufgewärmt. Von innen. Wie die Liebe. Alle Gefühle wie die Vitamine dabei zerstört. Der Traum schmilzt dahin. Ping. 3 Minuten bei 600 Watt. Ping. Irgendwo anders hört man das Säuseln irgendeines beliebigen Nachrichtensprecher. Monotone Stimme. Klingen sie doch alle irgendwie gleich. Und er erzählt von der weiten Welt. Doch keine Sehnsucht entsteht. Ping. Aufgewärmtes Essen. Wie das Leben. Irgendwie schon am Leben, aber doch nicht lebendig. Halt nur aufgewärmt. Nix Neues, nix Einzigartiges. Individualität? Pustekuchen! Aufgewärmt!
So zieht der Abend dahin. Im Ersten beschäftigt man sich mit der Geschichte. Schuldgefühle. Doch wofür? Für das Sein in diesem Land? Niemals! Bewusstsein, ja. Erinnern, ja. Nie wieder, ja. Aber Schuldgefühle – oh bitte, nein! Das Thema ist wichtig. Doch ist es wieder immerzu aufgewärmt. In der Mirkowelle. Ping.

A wie andauernd
B wie Bestimmung
E wie ewig
N wie natürlich
D wie du

Alles zieht dahin. Die Liebe. Das Leben. Gefühle. Die Sehnsucht. Was bleibt sind die Gedanken. 21.41 Uhr. 14 Minuten. Hätt ich das Essen im Ofen gehabt, wär es nun verbrannt. In der Mikrowelle nicht. Es ist zwar wieder kalt. Aber ich dreh einfach den Schalter. 3 Minuten. Ping.

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weiter geht's immer