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Weltendzeit
vom 30.12.2011 | 15:40

Da wir bekanntlich Ende des nächsten Jahres alle ins Gras beißen werden, ist es sicherlich sinnvoll das letzte Jahr einem allerletzten Rückblick zu unterziehen. Gar nicht unbedingt, um in alten Erinnerungen zu schwelgen und sich diese näher zu bringen. Eher, um diese völlig unzureichend festzuhalten und sich so distanzieren zu können. Platz schaffen für das kommende Jahr, das wohl letzte. Aber wer will das schon?

Der hirnrissigste Plan?
Zuerst die Idee Südamerika zu durchqueren, aber das findet ja nun im Sommer statt. Daher wohl das Vorhaben, den WG-Flur in eine voll ausgestattete Bowlingbahn zu verwandeln. Mitbewohner sind weiterhin skeptisch.

Die gefährlichste Unternehmung?
Mit dem Sri Lankischen Militär über die eingetragene Dauer meines Visums zu diskutieren. Sollte man einfach nicht.

Das leckerste Essen?
Essen in Bangkok. Kulinarisch bin ich diesem Land nun wohl endgültig verfallen.

Das beeindruckendste Buch?
Begeistert war ich von den Einsichten aus Ulf Hannerz’ Buch Transnational Connections: Culture, People, Places. Beeindruckend bedrückend waren die Schilderungen Mirijam Weibergs zum ethnischen Konflikt in Sri Lanka in Der Konflikt in Sri Lanka – Nach dem Krieg ist vor dem Krieg.

Der ergreifendste Film?
Pina von Wim Wenders gehört sicherlich zu den guten Filmen aus 2011. Auch Melancholia kann man hier nennen. Letztendlich war es dann aber für mich Tropical Amsterdam von Alexa Schulz – auch auf Grund des persönlichen Kontaktes mit den Betroffenen.

Die beste CD?
Live-Alben sind ja doch immer besser als welche aus dem Studio. Daher eindeutig Zaz mit Sans Tsu Tsou.

Das schönste Konzert?
Puh. Konzerte gehörten dieses Jahr zu den Dingen, die zu kurz kamen. Sonst allerdings die Luftschiffkapelle.

Die schönste Theatererfahrung?
Womanbomb von Ivana Sajko im Salon5 in Wien.

Die interessanteste Ausstellung?
naive kunst // art brut im Lagerhaus in St. Gallen.

Die meiste Zeit verbrachte ich mit?
Meinen Kommilitonen. Dem Studium und Studentsein gehörte auch dieses Jahr.

Vorherrschendes Gefühl 2011?
Vieles in Frage stellen, um am Ende festzustellen, dass alles bestens ist.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Ach.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Was mich in 2012 erwartet.

2011 war mit (fast) einem Wort … ?
Überragend anschlussfähig

Umzug. Eine Bestandsaufnahme.
vom 12.12.2009 | 18:47

Es ist soweit. Ich ziehe wieder fort aus Berlin. Und nun steht auch fest wann:
Am 01. Januar 2010, ab 10 Uhr geht es sudwärts. Herrlich, bekloppt und sicher etwas gaga, aber bestimmt auch impressiv. Damit ihr alle Bescheid wisst – und dadurch der ganze Rest der Welt auch – hier einige Details.

Location, location, location.
Karlstraße 47, 88045 Friedrichshafen. Das kann ja eh jeder im Impressum lesen.
Es ist der rote Punkt mit dem A auf der Karte. Direkt an der Seepromenade.

Die ganze große Sippe der Mitbewohnerschaft.
Es ist eine 6er-WG und alle machen etwas anderes mit ihrem Leben: ich und der liebe Arthur studieren an der ZU, ich Kultur- und er Politikzeugs; 2 der Mitbewohner studieren an der Berfusakademie Ravensburg, Elektrotechnik und Ingenieurswesen; dann gibt es noch zwei Mitbewohner in der Ausbildung, Logopädin und Erzieherin. Insgesamt sind wir total fair besetzt: 3 Jungs, 3 Mädels.

Meine heiligen Hallen.
Die kenn ich selber bisher nur aus Sagen, Erzählungen und von Fotos. Mein Zimmer hat die Nummer 5 auf diesem tollen Grundriss.

Viele bunte Sachen, die mir noch fehlen.
Bei so einem Umzug fängt man ja auch an loszudenken, was man nicht alles brauchen würde. Und was man nicht alles haben möcht. Hier eine kleine Auswahl der absolut unverzichtbaren Wunderwünsche:

  • den Türwächter LUNS, um Post und Schüssel eine Heimat zu geben und schnelle Nachrichten kritzeln zu können.
  • Red Cups! Wofür ist eh klar, da stören auch die Herzen nicht.
  • eine Standuhr – wobei, vielleicht auch nicht.
  • die Notiztafel KLUDD, um meine ToDo-Listen viel schöner zu visualisieren.

Vorbeischauen.
Besuchen dürft ihr mich immer und überhaupt. Ich hab ein 1,60m-Bett, dass ich bereit bin zu teilen und auch sonst findet man Wege oder Bodenplätze. Wäre wunderbar!

4 Kommentare | abgelegt in: ,
Heute: Umräumen oder so
vom 20.11.2008 | 18:11


weiter geht's immer